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3 (1800)
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29lebendiger und klarer empfinden, auf welchenGründen ſie ihrer Natur nach ruhet, durch wel-che Mittel sie erhalten, vermehret und verbrei-tet wird? Wird auch in dieser Rücksicht, dasReich der Wahrheit, das Reich guter, gerech-ter und billiger Gesetze, das Reich der Tugendund Rechtschaffenheit immer fester unter demmenschlichen Geschlechte gegründet, immer wei-ter unter meinen Brüdern verbreitet werden?Werden Obrigkeiten und Unterthanen, die Re-genten und die Völker sich in gemeinschaftlicherEintracht demselben unterwerfen, mit gemein-schaftlichem Eifer an der Erhaltung und Aus-breitung desselben arbeiten? Wird seine Herr-schaft nicht nur einen oder mehrere Staaten,nicht nur eine oder mehrere Nationen, sondernalle, oder doch die meisten Völker und Staatenumfassen, sie von so vielem Elende, dem sie bis-her unterworfen waren, befreyen, und ihre Wohl-farth befördern und erhöhen? Werden die Re-gierungen und Verfassungen der Völker mehrnoch als bisher, werden sie unmittelbar dazudienen, die menschliche Würde zu erheben, diemenschliche Bildung und Vollkommenheit zu ver-mehren, das Gebäude menschlicher Glückseligkeithier und dort zu errichten? Werden zu dem En-de Staat und Kirche, Gesetzgebung und Reli-gion, Staatskunst und Sittlichkeit, besser undeinträchtiger als bisher, zusammen wirken, undalle