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3 (1800)
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Velcher nachdenkende, gefühlvolle Menſch kannYsich so nahe am Rande des scheidenden und kom-menden Jahrhunderts erblicken; kann noch ein-mahl froh und dankbar auf die mannichfaltigenund wichtigen Vorzüge von jenem in Absicht aufWissenschaften und Religionskenntniß, und Frey-heit und Wohlfarth und Lebensgenuß zurückse-hen, oder voll Wehmuth und Kummer die großen,traurigen Nachtheile betrachten, welche das En-de desselben in so vieler Rücksicht bezeichnen;ohne theils heitere, theils trübe Aussichten; oh-ne bald frohe, entzückende Hoffnungen, baldAhndungen voll Kummer und Traurigkeit in die-ses mit hinüber zu nehmen? Unter uns wirdwenigstens, wie ich hoffe, keiner seyn, der nichtan der Ruhe, an der Zufriedenheit, an demGlücke des kommenden Geschlechts, an der hö-heren Bildung und Vollkommenheit der Men-schen, den innigsten und thätigsten Antheil nimmt;welchen nicht alles mit Freude und Wonne durch-dringt, wodurch jene auf Erden vermehret, be-fördert, befestiget werden können. Sind es dochunsere Kinder, unsere Nachkommen, welche sichdieſes Glückes, dieſer höheren Bildung und Voll-kommenheit erfreuen werden! Ist es doch dasReich unseres Gottes, das Reich der WahrheitundA 2