XIIIgen gerichtet, welche den Werth der letzten ent-weder ganz verkennen, oder ihn, in Rücksichtauf jene, nach seiner Meinung, zu tief herab-setzen. Und dieß zwar in der Form und nachdem Maase, wie es der Zweck einer solchen Re-de, die keineswegs eine diese Materie erschöpfen-de Abhandlung seyn soll, zu erfordern schien.Und was die hier und da der neueren Phi-losophie gemachten, und wohl mit Grundegemachten Vorwürfe betrifft, so ist es ebenfallsnöthig, hier gleich am Eingange, (da es in demGang der Rede nicht füglich geschehen konnte)zu bemerken, daß darunter die neufränkischegemeint ist, welche auch wohl allein in Neu-Frankreich dieſen Nahmen auf die Dauer zubehaupten vermag. Denn hoffentlich wird sie esin Deutschland nicht lange mehr können, ohnge-achtet der zahlloßen Menge ihrer Anhänger un-ter Großen und Kleinen. Dieses Vertrauen ha-be ich zu dem gemäßigten und ernsten Charactermeiner biedern Landsleute! Daß ihr aber hierdiese Benennung gelassen ward, geschah bloß deß-wegen, weil sich ihre Anhänger so gerne und mitso viel Zuversicht Philosophen nennen und nen-nen lassen. Vermuthlich mit und aus dem nehm-lichen Grunde, warum sich ihre Urheber auchmit dem Nahmen Menschenfreunde und Weltbe-glücker schmücken. Nie aber ist es mir eingefal-ten,
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3 (1800)
Seite
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