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Das Wetterleuchten über Europa am Ende des Jahrhunderts gesehen im Jahre 1788 :
(aus den Papieren eines verstorbenen Geistersehers)
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Staats=Revolutionen.85sie mit Stillschweigen. Statt jener Männer treten nundagegen junge, unerfahrne, oft leichtsinnige, verwegene,zum Theil gewissenlose Menschen auf, die nichts zu ver-lieren haben; als Sprecher und Schriftsteller verhandelnsie die Dinge auf eine Weise, die man sich selbst denkenund ausmalen mag! Aber weil jene nicht reden, somüßten endlich die Steine reden. Also rede, wer Herzund Mund hat!Darum ist auch die französische Revolution bisher nichtso durchgeführt worden, wie es der Menschenfreundwünschen möchte; wer will, wer kann das läugnen?Aber daß die Uebel durch hartnäckigen und unsinnigenWiderstand unendlich vergrössert worden, wer darf dasläugnen? Daß schändliche Menschen die Uebel nochdurch boshafte Lügen, durch Uebertreibungen, durch in-famirende Erzählungen vergrössert haben, wer kann,wer darf das läugnen? Daß die Franken, wo sie Sieger waren, großmüthig seyn konnten, wer kann, werdarf das läugnen? Die Aufopferungen, die gewaltsameAnstrengungen der ganzen Nation, verdienen sie nichtBewunderung?! Das wirklich Schöne und Grosse inihrer militärischen Subordination zu mißkennen, ist teuf-lischer Reid. Die fränkischen Heere, die wir Zeitgenos-sen gesehen haben, können wir der Nachwelt als einenmuthvollen kühnen Heerhaufen schildern; die wenig be-kümmert um das äussere Ansehen, in voller Manns-kraft daher treten, frey und zwanglos, stets zum An-griff bereit; in den Garnisonen oft unzufrieden, aberim Felde voll Willigkeit, Muth und Aufopferung! Jader Franke hat Ehrgefühl *): Gewiß ist es das treff-¹) Bey einem so grossen Heerhaufen, da auch sogar Schweizer undDeutsche dabey sind, muß es wohl auch Ausnahmen geben.