40 Deutschland und die Republiken.tikel in einem Land hoch verboten ist, so spekulierenhundert darauf. — Diese Wenige nur allein ge-winnen, der grössere Theil, das arbeitsame, Nah-rungsuchende fabrizierende Publikum aber verliertunendlich dabey, so wie es die Preise aller Waa-ren um mehr als die Hälfte erhöhet hat! — Einige grosse deutsche Staaten hatten 25 Procentauf alle wollene, seidene und leinene Waaren Im-post geschlagen; und die Ausfuhr anderer gänzlichverboten. Dafür sorgte nun der Schleichhänder.In andern ward die Einfuhr des Tabaks verboten,und man fand bey den einheimischen Fabriken keinegute Prise; — man wollte also die Leute zwingen, — schlechte Waaren zu kaufen. Denn es istein fürstliches Privilegium oder ein Monopol darauf! — Vorzuͤglich zeichnen sich in Deutschlanddurch Handelsbeschränkungen aus, die östreichi-schen und preußischen Staaten; da sind der zahl-losen inquisitionsmäßigen Zollplakereyen und Visi-tationen aller Art, kein Ende. Grosse Herrn vernichteten damit ehemals in ihren Staaten berühmtgewesene Messen; Frankfurt an der Oder, Bo-zen und Wien sind kein Schatten mehr, was siewaren. Sachsen allein, das sich mit Weisheitdiese Unklugheit seiner Nachbarn zu Nutze macht,hob sich dadurch; und konnte seine Wunden ausdem 7jährigen Kriege schleunig heilen! Sachsen,
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Das Wetterleuchten über Europa am Ende des Jahrhunderts gesehen im Jahre 1788 :
(aus den Papieren eines verstorbenen Geistersehers)
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