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Das Wetterleuchten über Europa am Ende des Jahrhunderts gesehen im Jahre 1788 :
(aus den Papieren eines verstorbenen Geistersehers)
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Die Mächte von Europa.(Damals glaubten sie alle, Frankreich befinde sichnicht im Stande sich diesem ungeheuern Plane zu wi-dersetzen. Als Monarchie würde es nicht möglich gewe-sen seyn, aber als Republik — als Aufruf zur Frey-heit war es allein möglich! Daher sind damals schonim Jahr 1788 der französischen Regierung Denkschrif-ten übergeben worden, sich der Unternehmung diesergrossen Mächte entgegen zu setzen; einer der feurigstenPatrioten nannte schon sogar Egypten — das er-obert werden sollte. Er sagte:„Egypten ist der fruchtbarste Boden in seinem gan-zen Umfange, in der Kultur der leichteste, in seinenErndten der zuverläßigste. Das Klima würde balddurch französischen Kunstfleiß veredelt werden. In sei-nem Flächeninnhalte kommt Egypten fast zwey Drit-theil von Frankreich gleich, und kann vermöge desinnern Reichthums die Summe der Einkünfte Frank-reichs weit übersteigen. In Egypten vereinigen sich dieProdukte von Asien und Europa, so, daß Frankreichbey dem Besitze dieses Landes leicht den Verlust allerseiner Kolonien verschmerzen könnte. Bey gutem Windekönnen seine Schiffe in Zeit von zehen Tagen von Tou-lon nach Alexandria gelangen. Egypten ist schlecht ver-theidiget, läßt sich leicht erobern und behaupten. ImBesitze dieses Landes würde Frankreich mit seiner Gränzedie von Indien berühren, das indianische Kommerznach dem rothen Meere leiten, den ehmaligen Gangdieses wichtigen Handels über Suez wieder herstellen,und folglich die so weite und gefährliche Fahrt um dasHofnungsvorgebürg entbehren können. Durch die Ka-ravanen aus Abißinien würd' es alsdann die meisten