Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
954
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954 G. Nr. 2656 — 2661.

2656. Johann Martin Friedrich Gelssler, Zeichner und Kupfer-Q, q r Stecher von Nürnberg (1778-1853) behauptet oben No. 2290/J'^jj' einen ausführlichen Artikel, und wir haben bereits bemerkt,p--iij' dass er sich nicht allein eines aus FMG bestellenden Mono-grammen . sondern auch des Buchstabens G bediente. Doch kommt ernur auf Blättern aus seiner Jugendzeit vor, und wenn je Abdrücke vonPlatten späteren Datums sich linden, so sind sie vor aller Schrift, so-genannte Eprouvcs d'Artiste. In diesem Falle muss man aber dieBlätter der beiden Guttonberg unterscheiden, welche oben eingeführtsind. Audi Ambros Gabler bediente sich des Cursivbuchstabens G,(icissler steht aber an Kunst höher, und arbeitete in einem modernerenStyle, als die genannten Meister.

Im Zweifel sind wir mit einem punktirten Blättchen mit G 1701.Ks gibt das Bildniss der Magdalena von Neu, der Gattin des 1800verstorbenen Plbrachischcu Käthes Wilhelm von Neu. II. 1 Z. 2 L.Br. 1 Z. Wenn dieses Blatt von Geissler herrührt, so muss man eszu seinen frühesten Jugendarbeiten zählen. Ausserdem müsstc A. Gableroder Ch. G. Gcyser einstehen.

2657. Johann Philipp Ganz, Kupferstecher, geb. zu Eisenach/° / / / P 1746, stand in Diensten des Churfürsten von Hannover.

^y acü Cl- Uc< j,; r g tach Bildnisse, Landschaften, architektonische An-sichten , und antike Bildwerke. Die gegebene Bezeichnung findet manaal Blättern im Lauenburger Calcnder, welche zwölf antike Statuenaus der Gallerie des Grafen von Wallmoden in Abbildung geben, kl. 8.Auf anderen Blättern dieses Künstlers stehen die Buchstaben (1 '/..

2658. Jean Auguste Garneral, Bildniss- und Historienmaler, geb.. + zu Paris 1766, stand zur Zeit des ersten französischen

./><n, 18T2. Kaiserreichs in grossem Ansehen. Er malte das Bild-JL.•••J'ct niss Napoleons I., und viele Notabilitätcn, gewöhnlich'n kleinem P'ormato. Auch historische und mythologische Bilder, undDarstellungen aus der Zeitgeschichte sind von ihm vorhanden. Wieoben bezeichnet ist ein punktirtes und mit dem Stichel vollendetesBlatt, welches den Kaiser Napoleon im Krönungsornate innerhalbeines Lorbeerkranzes vorstellt. Unter dem Kranze ist eine Trophäe,und ein Buch mit den Worten: Code, Uecret Vnivcrsilit 17. MarsliiOli, gr. 8.

2659. A. Gerard, Zeichner und Formschneider zu Paris, trat gegenyO p 1840 als ausübender Künstler auf, und entwickelte fortanyfC/.y. eine grosse Thätigkcit. Er lieferte viele Beiträge zur Illu-stration , und daher sind seine Holzschnitte in verschiedenen Werkenzerstreut. Wenn auf solchen auch die Initialen / li vorkommen, so be-ziehen sich dieselben auf J. Barra, mit welchem Gerard gemeinschaft-lich arbeitete. Von ihnen sind mehrere schöne Blätter in den Vies desl'eintres pur Charles Blanc, welche von 1848 an erschienen.

2660 Christofano Paolo Galll wurde oben No. 533 als der mutb-Qf- masslichc Träger dieses Zeichens genannt, und wir vorweisen daherauf jenen Artikel. Das Blatt mit demselben ist bereits beschrieben.Man kann C P und G lesen.

2661. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten Hälfte

/ des 15. Jahrhunderts thätig war. Das Blatt mit dem gegebenen

Q[ Buchstaben stellt Christus am Kreuze zwischen Maria und

—-*". Johannes vor. Erstere steht links, und gegenüber Johannes

mit gekreuzten Händen, wie er nach dem Heilande blickt. Unten vor

S-