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Die Kunstakademie hat den verdienstvollen Pro-fessor Langer zum Vorsteher, unter dessen zweck-mäfsiger Leitung schon manches zum Guten undVortrefflichen gediehen ist. Er selbst ist ein braverZeichner und Mahler, von ausgezeichnetem Talentfür das Sanfte , Zarte und Liebliche ; seine Erfindun-gen zeugen von einer dichterischen Fantasie, undseine Werke beweisen auch in der Ausführung, dafser innig vertraut ist mit den höhern Schönheiten derKunstwelt, welche ihn hier umgiebt. HeinrichKolbe, der in dieser Anstalt seine erste Bildungerhielt, und sich nun in Paris glücklich übt, ver-spricht der teutschcn Schule einen neuen, ehren-vollen Namen, deren sie eben keinen Überfiul's hat.Professor Hefs gehört unter die ersten lebendenKupferstecher, und auch Professor Thelott würdesich auf eine höhere Stelle schwingen können, wenner sich mehr an Vorbildern von achtem Schrot undKorn versuchte. —
Ich machte an einem etwas trüben Abend einenSpatziergang in das nicht weit von der Stadt entle-gene Düsselthal, wo ein Kloster vom Orden derTrappisten steht. Schon die Umgebung hat etwasEinsames, Melancholisches. Im Kloster selbst herrschtdas Schweigen des Grabes. Wer alles auf der Weltverloren hat, der flüchte hieher. Sein Herz wirdnicht geheilt werden, aber es wird sanfter brechen.