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Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
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Der wir uns itzt noch mit J'ertrauen nahn,

Denn sie gehörte auch der Erde an.

Sie hat die "röhre Hülle abseiest.

Docli nicht die sanfte, holde Weiblichkeit.

Von Engeln, schön., wie sie nur Guido sah,

Einporgetra gen , geht sie in das Haus

Des guten J'atcrs; eine Welt voll Licht

Eröffnet: sich, und strömt auf sie herab.

Docli auch verherrlicht denkt sie deren noch,

Die sie zurück auf rauhen Pfaden liefs.

Vertraulich schmiegen die Unsterblichen

Sich an sie an. Ach, Flügel , Flügel her,

Ihr /lachzuschwehen in die Wohnungen

Des Friedens, wo dem Herzen Ruhe wird'. *)

Im fün ['teil und letzten Saale, der den Namenvon Rubens führt, hängen sechs und vierzig Ge-liiählde von diesem wahrhaft grofson Künstler.

Bis auf ihn hatte die flamändische Schule siclimit unabweichlicher Treue an die Natur ihres Lan-des gehalten; sein Genie bracli eine neue Bahn. Erkannte Rnphael und die Antiken, aber er besafszu viel Kraft und Feuer, um sich nach irgend einemMuster zu bilden. Er war nur empfänglich für dasGrofse und Kühne, und seine seltene und vielleicht

«) Aus meinem Gedicht über Maklerei.Am., d. Eh. 5- Heft. l5