sie sind, ein selir mittelmäfsiger Künstler war, deines eben sowohl an Genie als an Geschmack fehlte,und der sich nur auf die materielle Behandlung etwasverstand.
Der Hofgarten war sonst ein angenehmer Spat-ziergang, mit schattigten Gängen und blühenden Ge-sträuchen, aber der Krieg hat auch dieses Schönezerstört und die neue Pflanzung weckt nur noch einschmerzliches Andenken.
Das Interessanteste , was Düsseldorf aufzuweisenhat, ist die vortreffliche Gallerie, die vielleicht ankeinem Ort schicklicher aufgestellt seyn könnte, alshier, wo die schöne Natur aufhört, und der Menschaus ihren herrlichen Schöpfungen mit offnem undunbefangenem Sinn in die Welt der Ideale tritt.
Der Kunstfreund verdankt diese vortreffliche Samm-lung dem Churfürsten Johann Wilhelm, in dessenempfänglichem Gemüthe der Anblick der Amazonen-schlacht von Rubens die Liebe zur bildenden Kunstbis zur Begeisterung anfachte. In kurzer Zeit häufleer nun einen seltenen Schatz köstlicher Werke, unddie bedeutendsten Künstler seiner Zeit, ein Vander Werff, Bellucci, Pelegrini, Milanese,Zanetti, Weenik, Schalken, Van der Neer,Schonians und andere arbeiteten für ihn, undwurden grofsmüthig belohnt. So gab er dein RitterVan -der Werff einen jährlichen Gehalt von 20,000