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liehe Thierstücke von Weenik, mehrere trefflicheBilder von Tibaldi, Bellucci, Milanese, Za-netti und andern italienischen Meistern des zweitenund dritten Ranges überraschen den Reisenden aufdas angenehmste, und geben ihm einen Vorschmackdes reichen Genusses, der ihn in Düsseidorf er-wartet.
Dieses Schlofs bietet aufserdem die anmuthigstenAussichten dar. Wenn die weite Landschaft umherauch weniger kühne und grofse Parthien hat, sogewahrt sie der Fantasie destomehr Spielraum durchdie endlose Ferne, die sich hier dem Auge nachallen Seiten hin aufschliefst.
FAHRT NACH DUSSELDORF.
Ich verliefs Köln am Morgen eines Sonntags, dasGeläute der Glocken, welches mir weit nachtönte,stimmte mein Gemüth zur Schwermuth — die Ge-stalt eines Abgeschiedenen trat vor mich; — er hattemich einst auf der Überfahrt von Köln nach Mühl-heim begleitet, und nachher sein Leben unter derGuilotine geendigt. Ich kam erst wieder zu mirselbst, als ich in dem letztgenannten Städtchen an-langte.