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höchste darunter; sein Mals beträgt 1896 rheinischeFufs. Die Geschiclite seiner Bewohner ist erloschen,so wie das Geschlecht der Burggrafen von Drachen-fels , deren Rittersitz durch eine Heirath der letztenTochter dieses Hauses an die Grafen von Bassen-heim kam. Von den Trümmern der Wolkenburgist keine Spur mehr vorhanden.
Auf dem Stromberg, wo sich ehemals Möncheangesiedelt hatten, steht eine Kapeile, zu welcherhäufig fromme Pilgrimme wallen. Arme Menschen,die ihr die Mühe des Hinansteigens euch zum Ver-dienste rechnet, und dort oben, wo der Geist sichemporgerissen fühlt, noch einer Kapelle bedürft, umeuch dem Allgegenwärtigen nahe zu denken, um an-zubeten vor ihm, den der verwitterte Fels und dererstarrte Lavastrom lauter predigt, als alles, wasMenschenhände hervorbrachten!
Der Reisende, dem es seine Zeit erlaubt, opferenicht den Beschwerlichkeiten des Wegs den unend-lichen Genufs, den ihm die Beobachtung und dieAussicht auf diesem Berge gewähren. In den fried-lichen Wohnungen an ihrem Fufse findet man leichteinen Führer, Diese Menschen sind bieder, gast-freundlich , treuherzig und ohne lästige Neugier.Der Fremde ist in wenigen Augenblicken bei ihnenzu Hause, und er trennt sich von ihnen nach demAufenthalte eines Tages, wie von alten Bekannten.