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DIE SIEBEN BERGE.
V.on Unkel bis zum Siebengebürg bildet der Stromein neues Becken, und von beiden Seiten reihensich Landschaften vom kühnsten Styl, wo das'An-muthige sich mit dem Grofsen und Schauerlichenmischt.
Freundliche Dörfer breiten sich auf der Ebeneaus und nehmen die fruchtbaren Abhänge der mitWein und Obstbäumen angepflanzten Höhen ein. —Hinter ihnen starren die sieben Berge furchtbarzum Himmel empor. Diese Berge ragen mit ihrenHäuptern längs dem Strome hin, jeder in eigenthüm-licher Ansicht und Gestalt. Ängstlich blickt dasAuge an diesen Ungeheuern Massen hinauf, aber balderhebt sich der Geist mit ihnen in die Wolken, und.zu dem , dessen Hund sie gründete.
Mehr noch als diese gigantischen Kolossen be-wundert man den Muth der Menschen, die sich aufihrer Spitze anbauten, und furchtlos in der Region derBlitze thronten. Noch siebt man die grauen Ruinenvon Drachenfels und Löwenburg — die übrigen batdie Zeit gänzlich zerstört. Der Löwenberg ist der