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Fahrt zum Himmel geschickt. Nun giebt der Steuer-mann mit seinem Hut die Signale, welche von eini-gen lludcrknechten, die in bestimmten Entfernungenstehen ^ und einen wandernden Telegraf bilden, durchdie Bewegung eines Stabs fortgepflanzt werden.
Die Kunst ein Flofs zu steuern, ist übrigens un-ter der Schiffergilde nichts weniger als gemein, undvor ohngefähr vierzig Jahren war sie noch das Ge-heimnifs eines einzigen Mannes zu PLÜdesheim undseiner Sohne. Die häufigen Krümmungen des Rhei-nes , die Wirbel und Fälle, welche durch sein oftfelsigtes und abschüssiges Bett gebildet werden, er-schweren die Leitung einer so Ungeheuern Masse,und machen sie oft gefährlich, zumal, da ein Flofs— eben weil es tiefer im Wasser geht, auch un-gleich schneller dahin treibt, als ein gewöhnlichesFahrzeug. Mufs angelegt werden, so reifst oft derStrom die ganze Masse mit ihren hundert Ankernnoch eine Strecke fort, dafs die stärksten Thauebrechen, die Kniee zersplittern, und Felsenstückevon ihrer Stelle gerückt werden, bis endlich der.Vordertheil ans Land treibt, und sich daselbst fest-legt. Dordrecht ist der Markt für das Holz, wo esoft wieder in Schiffe geladen und nach England, Spa-nien und Portugall verführt wird.
Der Bau eines Flofses erfordert übrigens bedeu-tende Auslagen, und ist darum gewöhnlich nur das Un-