Münzen gefunden. Unter Kaisei' Friedrich demersten stand hier ein Königshof, von welchemaber keine Spur mehr vorhanden ist.
Am östlichen Ufer, wo der Rhein sich in einenschönen See verwandelt, liegt die ehemals kölnischeStadt Linz. Sie breitet sich auf einer vom Ufer hin-ansteigenden Höhe aus, von welcher ein frischer"VYaldbach in den Strom herabstürzt. Das tiefer lie-gende Schlofs Okenfels bildet von hier aus einenherrlichen Kontrast mit lachenden Flecken und Dör-fern , welche um dasselbe emporsteigen. Am linkenUfer schliefsen die beiden Dörfer Ober- und Unter-krippe mit dem alten Schlofs Olbrücken perspekti-visch die grofse und reiche Landschaft.
Der Anblick von Linz gewährt uns bei der An-näherung und als Hauptparthie des schönen Gemähl-des Vergnügen; in ihrem Innern ist die Stadt finster,eng und unreinlich. Sie hatte viel durch Befehdun-gen und Kriege zu leiden, besonders von den be-nachbarten Andernachern, weswegen auch der köl-nische Erzbischoff Engelbert der dritte , im vierzehn-ten Jahrhundert, das noch itzt stehende feste Schlofsbeim Rheinthore erbaute.
In der Pfarrkirche, welche eine herrliche Aus-sicht beherrscht, zeigt man das Denkmal eines Rit-ters von Renneberg. Das Wappen hat einen stum-pfen Reuterstiefel mit einem Sporn und die Jahr-