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Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
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lachende Ebene um das anmuthige Leutesdorfaus , welches sich uiit seinen belebten Wohnungenan eine mit Wein bewachsene Bergwand lehnt.Die Berge zu beiden Seiten sind höher als um St.Goar, aber theils mit Holz bewachsen, theils mitReben angepflanzt. Nur hier und da ragt zwischenden Bäumen eine kahle Felsenspitze hervor, undverbirgt ihr Haupt in den Wolken.

Kaum ist man die zur Linken liegende kleine In-sel vorbcigeschiFFt, so öFFnet sich die Landschaft zwi-schen den beiden Bergketten hin, bis zu dem vierStunden entFernten Sinzig, und der Geist breitet sichfreier aus mit dem unauFgehaltenen Auge.

Eine halbe Stunde von LeutesdorF winkt, am lin-ken UFer, das Dörfchen Namedy, am Abhangowaldigter Berge, und rings von Obstbäumen umge-ben. Weiterhin zeigt sich das noch in seiner Zer-störung bewohnte Schlofs Rein eck zur Rechten,Namedy gegenüber, trauern auf einem gigantischenFelsen die Ruinen von Hammerstein, mit zweifreundlichen Dörfern zu ihren Füfsen. Furchtbarhängt der dunkle Fels mit den verödeten Mauernüber das UFer Aus den zerfallenen Fensterbogengrünt der melancholische Wachholdtr und dichtesEpheu umrankt die Spalten des Gemäuers.

Die 'Mittagsseite des Bergs ist mit Weinreben an-gepflanzt, deren mildes Grün den düstern Ton der