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seinen Inseln eine Menge kleiner Seen zu bilden.Das Auge durchschweift mit Staunen und Entziik-ken einen Umkreis von dreifsig und etlichen Stun-den , und wird bald durch das Grofse und Gigan-tische der Felsen und Gcbirgmassen, bald durchdas Anmuthige der sanften Höhen und lachendenThäler gefesselt. Hundert Landschaften vereinigensich hier im reichsten Gemische und bilden ein Gan-zes , von dem man sich jetzt ungeduldig zu den ein-zelnen Partien wendet, jetzt aber wieder zu ihmzurückkehrt, als müfst 1 es die Phantasie doch auffas-sen und ordnen können.
Hinter dem Schlosse erhebt sich ein lichter freund-licher Hain, dessen hochwipfelichte Gruppen sie-ben Alleen bilden. Es ist ein überraschender An-blick, am Ende von einem dieser Laubgänge inschwindlichter, fast senkrechter Tiefe ein roman-tisches Schweizerlhal zu erblicken, das wie einKessel rund von Bergen eingeengt ist, als wollt 1 esallen Menschen den Zugang zu sich wehren. EinPaar niedliche Häuschen stehen unten am Ufer einesmurmelnden Bachs — kleine Gärten ziehen sich umdiese Wohnungen der Zufriedenheit — dies ist einwahrhaft Gesnerisches Hirtenthal; man möchte hin-abschweben in die. jähe Tiefe, und sich da mit allseinen Wünschen und Hoffnungen in den Schoofseiner sülsen Dunkelheit begraben. —