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Statuen, Vasen, Münzen, u. dgl. aus den Zeiten derRömer.
Der schönste Punkt uin Neuwied ist das demFürsten gehörige Lustschlofs Mon-Repos, welchesman schon von Coblenz aus auf seiner dunkeln Wald-höhe bemerkt. Es liegt ohngefähr anderthalb Stun-den nordöstlich von der Stadt, und verdient denBesuch eines jeden Reisenden. Der angenehme Wegführt an einigen Eisenhütten vorüber; dann drehtman sich links, um bei dein Fasanengarten überden Wie db ach zu gehen. Dieses Flüfschen istso seicht, dal's der Kahn, worin man überschifft,gewöhnlich auf dem Grunde sitzen bleibt, und mansich dessen zuletzt wie einer Brücke bedienen mufs.Vom jenseitigen Bord an zieht sich der Pfad aneinigen Meierhöfen vorbei, durch eine fruchtbare,blühende Gegend, auf die Spitze des Bergs.
Das Schlofs, welches sicli in der Ferne so viel-versprechend zeigt, verliert in der Nähe , wie man-cher grofse Mann. Es ist ein simples Gebäude,von einem einzigen Stockwerk, mit einem italieni-schen Dache. Neben dem Schlofs steht ein Jäger-haus , wo man bei der Familie deS Försters einegute Bewirthung findet.
Die Aussicht ist reich und grofs. Der Rheinarbeitet sich aus den fernen Gebirgen hervor, undscheint in seinen vielfachen Krümmungen und mit