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Von Engers gewinnt der Rhein ein breiteres Bett,und sein Lauf wird majestätischer. Man nähert sichdein weifsen Thurine, einem ehemals trierischenDorfs am linken Ufer, welches seinen Namen voneinem allen dabeistehenden Warttliurme hat. Hierist die Scene eines denkwürdigen Uli einÜbergangsim letzten Kriege.
Die Gegend um den weifsen Thurm scheint zueinem mrtitiirischen Übergänge gemacht. Die Höhendes linken Ufers beherrschen das rechte, und in derMitte des Flusses liegt eine kleine Insel, welche dasUnternehmen selbst im Angesichte des Feindes er-leichtert. Nach der allgemeinen Sage haben schondie Römer ihre ersten Rheinübergärige hier versucht.Wirklich findet man auch in der Gegend viele Alter-thümer von diesem Volke, und bei Bendorf will manein römisches Vorwerk entdeckt haben.
Wehniüthig steht der Wanderer hier, und über-schaut die reiche Landschaft, wo die Mordschlachtwüthete. Ober Neuwied, nicht weit unter dem wei-fsen Thurine, und auf der Rheininsel sind noch hau-