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Ohngefähr eine Viertelstunde vom Gestade, hin-ter Mühihofen, erscheinen zwischen den Bergen,durch deren Krümmung die Sain dem Rheine entge-geneilt , die Ruinen des ehemaligen Residonzschlos-ses der Grafen von Sain, die schon im eilften Jahr-hunderte sich hier furchtbar machten , und im Jahr1302 die dabei liegende Prämonstratenser-Abtei Sainerbauten. Unter diesen Trümmern glänzt ein schö-ner Landsitz, von Gärten umgeben.
Gegen Kalten - Engers , zwo Stunden von Coblenz,liegt, nahe am Rheinbette', Kuno-Engers miteinem modernen Schlosse, (jetzt der Sommeraufent-halt des Fürsten von Nassau - Weilburg), welchesKurfürst Johann Philipp aus dem Hause Wallerdori-Molsberg aufführen liels. Vorhin stand auf diesemPlatze ein altes Sclilofs mit einem festen Thurme,unter Erzbischof Kuno von Falkenstein errichtet, umdie Rheinfahrt: gegen die Grafen vom Westerwaklezu sichern.
Beinahe in der Mitte des Rheins ist hier eineSandbank, welche den schwerbeladenen Schiffen undFlölsen gefährlich wird.