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Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
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bare Ebene, vom Rheine umsclilängelt und von einemKranze von Bergen umgeben, sich dem Auge wie. ein Amphitheater darstellt. Ein englischer Parkschliefst sich Freundlich an das Schlots an, und manhat die herrlichen Umgebungen dazu so zweckmässigzu benutzen gewufst, dafs man überall mehr dieHand der freischaffenden Natur, als einer zwangvol-len nachbildenden Kunst zu sehen glaubt.

Indem man die dichterischen, von Waldbächenund Wasserfallen belebten Thaler und die mannig-fach sich über die Höhen windenden anmuthigenWege vefloren hinwandelt, gelangt man unvermerktauf eine Stelle, wo ein lachendes Schweizerthal sichöffnet, welches ebenfalls wieder zu einer englischenAnlage benutzt ist. Dieser Garten mit dem anlie-genden Landsitze gehörte vormals dem Grafen vonWallnott- Bassenheiui, dessen Urväter einer Stifterdes rheinischen Bundes war.

Ich durchwanderte mit einer sonderbaren Empfin-dung diese Gegend, die ich im Jahr 179^ unter soverschiednen Umständen gesehen halte. Damals fandich hier einen glänzenden Zirkel der ersten Ausgewan-derten , den berühmten Seehelden von Nassau - Siegenund mehrere andre bedeutende diplomatische Perso-nen ; aber unter dem ganzen Schwann schien mir nurder älteste Bruder des unglücklichen sechzehnten Lud-wigs das Schicksal seines Vaterlandes im Horzen zu