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Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
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chen zu Pcricles Zeiten, nur dafs hier auch der Pö-bel nie einen Socrates zum Tode verdammt hnhenwürde. Jede auffallende Erscheinung wirkt hier we-niger auf das Gefühl, und setzt gewöhnlich nur denetwas stechenden Witz in Bewegung. Dieses Volklacht gerne, und lacht sich selbst seine Sorgen undPlagen weg.

LAHNSTEIN.

Mit Wehmuth im Busen wendet man sich vonden Trümmern des Königsstuhls nach dem freundli-chen Oberlahnstein, wo man an dem schönen Schlosse"och das Maynzische Wappen erblickt. Der vomvorigen Kurfürsten dabei angelegte Garten hat eineder reitzendsten Lagen mit der Aussicht von seinenTerrassen in die reiche Landschaft, und auf das im-mer rege Leben des Flusses.

Dieses Städtchen ist.übrigens sehr alt. Ausoniusgedenkt seiner schon in seinem Moselgesange. Indem Streit der Gegenbischöfe Adolph und Dielhervon Maynz , wo die Einwohner die Partie Diethcrs"Saiten, »nufste es eine Belagerung aushalten; Die-