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Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
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bezwinger gedacht und mit ihrer Kunst und ihremMuthe ausgeführt. Noch arbeiten Hunderte von Men-schen an der bald zu hoffenden Vollendimg diesesStrafsendamms, und man trifft noch häufig auf Stel-leu , wo Felsen gesprengt, Tiefen ausgefüllt, daslockere Ufer aufgeinauert, und an Strebepfeiler ge-lehnt wird. Erstaunenswürdiger ist aber der An-blick auf das, was schon gethan worden. Hier sindFelsengebirge zu Flachen geebnet, da stürzende Wein-berge und Felderabhiinge durch Dämme aufgehalten;über Schluchten und Wasserfälle wölben sich stei-nerne Brücken, und oft läuft eine Mauer stunden-weit am Rheine hin, und sichert das Land, undwehrt den Strom ab. Noch hört man da und dort 'Nden weilhallenden Donner berstender Felsen, unddas Gehämmer der Bergleute und Maurer. Nichtblofs für die Landreise hat dieser Weg seine unschätz-baren Vortheile , auch die Schiffer sind dadurch be-günstigt, indem die Pferde, welche die Schiffe auf-wärts ziehen , statt des vormaligen , holperichten undmanchmal gefährlichen Leinpfads jetft einen gesi-cherten und fördernden Gang haben.

Einen der schönsten Theile dieser Kunststrafsesieht man unter Boppart, wo sie beinahe eine Stundeweit durch eine Mauer eingefafst ist. Nur durchden raschen Geist der Franzosen und die Begiinsti-Ans. d. JUi. a. Hoft. 5