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Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
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ich will und kann Ihr Schutzredner nicht seyn. Abereiniges läfst sich doch auch dafür sagen.

Mönche waren unsre ersten Lehrer im Fehlbau,in ■Wissenschaften und nützlichen Künsten. Ohnesie hätten vielleicht die schönen Gegenden des Rhein-gaus noch Jahrhunderte wild und unangebaut gele-gen. Es ist wahr, das Gute, was sie thun konn-ten, ist geschehen; aber gibt es nicht noch Men-schen, denen es Notli ist, sich mit einem wundenHerzen, mit getäuschten Hoffnungen, in den Schoofseiner ungestörten Einsamkeit zu verbergen? die ihreAnsprüche an das Leben aufgeben mulsten , und nunnoch das einzige, letzte Gut, den Frieden mit sichselbst, zu erhalten haben?

Wo soll jetzt der, dein die Menschen nichts mehrsind, und der ihnen nichts mehr zu seyn vermag,eine Zuflucht Hnden ? Wo soll das gefallene Mädchensich hinwenden, um wenigstens sich selbst wiederehren zu lernen , und die Tugend wieder zu gewin-nen , da die Unschuld niclit mehr erworben werdenkann ?

Und — hat es nicht grofse, edle Menschen ge-geben , und gibt es nicht noch welche, die — nichtvon Walin und Truggestalten bethört, sondern vomSehnen nach einem Höhern und Unbekannten, daskein Traum ist, unwiderstehlich ergriffen, aus Prunkund Getümmel in Stille und Einsamkeit sich zurück-