den, ob sie nicht durch irgend eine Erdrfevolutionangeschwemmt wurden.
Grofse Umwälzungen hat die Natur hier erlitten;dies beweisen die ort sonderbaren Formen der ineinander geschobenen Berge , die geschichteten Fel-sen und die abwechselnden Erdlagen, und der Rheinselbst konnte sich seine Bahn nur in einer langenReihe von Jahren durch die überall entgegen stellen-den Felsenwände hindurchbrechen.
DIE BEIDEN BRUDER.
Bei Hirzenach macht der Rhein eine Wendunggegen Osten. Von den Bergen tönt das Gehämmeraus den nahen Schiel'erbrüchen, als ob Gespensterliier in unterirdischen Höhlen hausten. Rechts liegtdas Dorf Kester mit den Ruinen seiner alten Pfarr-kirche , und der Flufs dreht sich liier in einem schar-fen Winkel. — Gegenüber schwillt eine der höchstenFelsenwände empor, die unten mit Wein, oben miteiner Krone von Waklbäumen bekränzt ist. Baldtreten die Berge zur Linken zurück, und zwischenden Bäumen eines Gesnerischen Hirtenthals birgt sichdas Dörfchen Weiler, das keine kunstbegabte Hand