Druckschrift 
Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
Seite
18
Einzelbild herunterladen
 

Landschaft, und selbst der Strom murmelt stiller,als wollt 1 er alles umher in Ruhe flüstern.

Eine Mondnacht macht die Gegend noch interes-santer , und es ist ein Schauspiel, an welches sich keine Beschreibung wagen darf, diese mannigfachengrofseTi Natursccnen in dieser, magischen Beleuch-tung zu beurteilten.

W E tMIC H.

'Ungern trennt man sich von St. Gonr, und indemman sehnsuchtsvoll noch einmal dahin zurückschallt,erscheint es in neuen lleitzen. Diese veränderte An-sicht gleicht der vorigen an Pracht und Reichthuin,und diese zauberische Gegend scheint, wie Armidaim Tasso, alle Macht ihrer Schönheit aufzubieten,um den fliehenden Wanderer zurückzurufen, und aufewig in ihren magischen Garten festzuhalten.

Aber auch vorwärls zeigt sich dem Schiffenden' ein neues und höchst anmuthiges Bild. Auf demVordergrunde des rechten Ufers liegt an einer Land-spitze das romantische Welmich mit seinem gothi-sclien Thurme , und verbirgt, sich zum Thcil hintereinem vorspringenden Hügel, über den ein kleinerThurni hervorblickt. Auf der felsigten-Höhe hinter