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Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
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nicbt die Würze und das Ol des eigentlichen Rhein-weins haben , aber gesunde krallige Tischweine geben.

Ursprünglich wurden im Rheingaue nur zwei Ar-ten von Weinreben gepflanzt, die Hunischen undFränkischen. Später lernte man seinen Vdrtheilbesser kennen, und wählte die Stöcke nach Lageund Boden. So baut man itzt in den liefern Gelän-gen den Kleinberger; zu Asmannshausen denrotlien Burgunder, dort Klebroth genannt;zu Nierstein den Harthengst; im IlüdesheimerBerge den Orleaner, am häufigsten aber den ge-würzreichen kleinen B-iefsling, der den OrleanerReben vorzuziehen ist, weil er früher reift, und derauch als die eigentliche Rheintraube betrachtet werdenkann, wie diefs die Hoch heim er, Markebrun-ner, J o hann esberg er , und HinterhäuserWeine beweisen. Die Trauben der Ruhlandrebeverlieren ihr Feuer sehr bald, dahingegen wärp viel-leicht der stärkere Anbau der Burgunder traubenzu empfehlen, weil sie noch früher reifen, als dieRiefslingc., und daher auch in schlechten Jahren zurZeitigung kommen. Auch schadet die rolhe Farbedem ächten, weifsen Rheinweine nicht.

Unter den Weinen des Rheingaus wird der Jo-bannesberger am spätesten vom Stocke gelesen,wenn der Saft in den Beeren sich schon zu ver-dicken anfängt, und diesem Umstände ist es wohl