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Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
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theilt, das heifst, in die Dörfer auf der Höhe, längsdein Walde hin, und die in der Tiefe, in der Rich-tung des Flusses. Die hüher liegenden Weinbergehaben wegen ihres schweren Bodens in Geis-sen Jahren den Vorzug, und die Trauben erhaltenliier auch früher eine hochgelbe Farbe. Die tieferliegenden gewinnen in gemäßigten Jahren.

Auf den Bergen , die einen schweren , steinigtenGrund haben, wachsen die schwersten, stärksten,und dauerhaftesten Weine ; die Berge hingegen, de-ren Erdreich aus warmen) und lockerin Kies bestehr,bringen sehr geistige, und sehr flüchtige Weine her-vor. Die gesündesten sind immer die, welche aufmäfsigen Höhen gezogen werden, der Boden ist dagewöhnlich leicht und locker, und saugt Tb.au undHegen besser ein. Schädlicher aber sind die Weinetiefer Gegenden, der Grund ist daselbst feucht,kalt, und schwer, auch werden sie nach langen Jah-ren erst trinkbar.

Die Hauptgelänge des Rheingaus, wo die bestenWeine wacusen, sind:

i) Zu A sin anns hausen und Rüdesheim:der Hauptberg, das Rodland, und die Hin-terhäuser, oder der Berg, der hinter einigen Häu-sern jäh emporschwillt, und dessen bester Theil denHerrn von Boest, Frankenstein und Rittergehört.