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Quelle, welche die sonnigte Gegend durchplätschertund belebt.
Die freundlichen Wcinhügel von Hattenheim ver-lieren sich seitwärts in ein wildes, ödes Thal, dassich zwischen Ungeheuern Bergen durchwindet, undwo Düsternlieit und Einsamkeit herrschen. Manglaubt hier das alte Bett eines Flusses zu sehen, des-sen Quelle vertrocknete, und von dem nur noch eindurch Regenwasser angeschwelltes Bächlein übrigist, welches sich mühsam durch Kies und üppigeKräuter seinen Weg bahnt. Im Schutze eines wal-digten Bergs hat sich hier ein kleines Dorf versteckt,dessen elende hölzerne Hütten mahlerisch über ein-ander hängen, und von den höher stehenden Bäu-men dunkel beschattet werden. Verschwunden sindauf einmal die heitern Bilder des Rheingaus, ver-schwunden Welnstöcko und Obstbäume, und derwogende Rhein. Hier ist der Aufenthalt der Ar-niuth, hier die Szene nngeschmückter Natur, wiesie Everdingen, mahlte: liegende Baumstämme,geborstene Felsen , aus deren Spalte die Birke grünt,verwachsene Hecken, wo der Vogel scheu auffliegtbeim Fufstritt des Wanderers, und hier und da dasbemoofste Dach einer Strohhütte und ein Gärtchenmit Hagedorn umzäunt, und ein halbnackter Knabe,der seinen Ziegen ein Liedchen pfeift.
Die Natur scheint in einer wahren Künstlerbune