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Strafse durch ein ununterbrochenes GartenFeld —man schwimmt in einem Meer von Wohlgerüchen.Die Verwüstungen des Kriegs haben wenige Spurenmehr zurückgelassen. Der Weinstock schlingt sichwieder um seinen Stab ; die jungen Obstbäume hal-ten dein Wanderer wieder ihre Blütensträufse entge-gen , der Halm schwillt auf der Flur, die Menschen-blut düngte, und der Landmann vergifst der erlitte-nen Mühen beim Lächeln der Natur, die nie auf-hört, Mutter ihren Kindern zu scyn.
MAIN'
Kassel, die. ehemalige Vormauer von Mainz,ist geschleift, und bietet nur noch eine traurige Er-innerung , die sich aber gar bald verliert, wenn mandie nach Mainz hinüberführende Schiffbrücke betritt.
Am jenseitigen Ufer erhebt sich Mainz, längstdem Flusse hin, wo ein Wald von Masten vor dem-selben emporsteigt, und auf den dahinter liegendenHöhen, — links strömt der Rhein aus den ge-segneten Auen der Bergstrafse herab, und breitetsich majestätisch aus , und scheint hier verweilen zuwollen in seinem Laufe — rechts verliert er sich indie blauen Berge des Rheingaus, als wäre dort das