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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
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884
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884 P G. Nr. 2967.

gäbe 156t bei Valcrio Dorico erschienen Die Zahl der Blätter gib'er auf 63 an, und eben so viele hat auch die Ausgabe von I!»* 7,Breitkopf spricht aber doch von einer Vermehrung mit den lateinisch 15 '!Versalbuchstaben in /(Igen, und somit konnte die Zahl der Blatte'nicht gleich seyn. Breitkopfs Angabe stimmt auch in anderer Hinsichtnicht mit dem Inhalte des 8ch.riftbueb.e8 von 1!>47. Er spricht vo"zehn unterschiedlichen Schriftfarben in eben so viel Städten, v0 "zweierlei römischen Kanzleischriften , einer Cancellaresca roma nafbrmata und bastarda, und dann von verschiedenen ausländisch*"Alphabeten, so wie von dem deutschen. Böruer bemerkte in der Aus-gabe von 1347 nur Schriftarten von acht Städten, nämlich römisch«!mayländische, venetianische, florentinische, sienesische, genuesisch*)tiergainaskiscbe und neapolitanische Schriften. Die deutsche Schri"vermisste er. Unter den Alphabeten orientalischer Völker sind zufolg eBreitkopf viele fingirt.

Der grösste Theil der schön in Holz geschnittenen Schriftmustcrist mit dem Namen Palatino's unterzeichnet: Palali nus oder d ePalati o scribebat apudPeregrinum. Auch die Jahr-zahlen MCXXXX und MDXXXXV sind beigefügt. Die gegebene Sig-natur kommt auf den beiden Seiten des Blattes mit dem Illyrische"Alphabete G Vjj vor. Dem Schreiber maugelte es u Räume, um deganzen Namen auszudrücken.

In Jackson's (und Challo's Tratise on Wood Engraving) si' 1(1p. 471—47ii Abbildungen einer lettera eifrala und von vier /eil'' 11des Sonetto ßgurato. Cbatto hatte eine Ausgabe von ilitil vor sicl'iund darnach bespricht er die Cijfre quadrati und die Sonelti figurata

2967. Peter Roddelstet, genannt Peter Gottlandt, der Mo""'

grammist bei Bartsch IX. p. 233, wurde erst VI _ ßjj neuester Zeit durch Oh. Sc.liuchardt (Naumanns Archrv, 1^,-1 für die zeichnenden Künste i. S. 86) urkundlich

bekannt und daher fallen hinsichtlich der Deutung des Monograini'' salle Zweifel weg. P. Gottlandt war Schüler des älteren Lukas Craiiachiund in Weimar thätig. Schuchardt fand ihn in Rechnungen von 15* 0au Peter Maler, Peter der Maler, Meister Peter der Maler genanntund in dessen Anstellungsdecrct als Hofmaler des Churfürsten Johai'"Friedrich des älteren von Sachsen von li>!>3 heisst er Peter Gottlandt-In einem Briefe vom 8. Oktober 1849 nennt, sich der Künstler l'''^. 1Roddelstet Maler aus Gottlandt, der Künstler wurde aber gewöbnli*"Meister Peter und auch Gottlandt genannt. Kr lebte noch Um*Bartsch IX. p. 233 beschreibt sechs Kupferstiche mit dem Mono-gramm, und bemerkt, dass man sie nicht mit jenen des Philipp G*N"verwechseln dürfe. Einige nannten den Monogrammisten Philipp ö oU ]dele, dieser Meister heisst aber Gourdelle, und behauptet den folg cn " fden Artikel. ..i

1) rii.6] Johann Friedrich I. Churfürst von Sachsen, Gürteln»im Pclzkleid mit dem Barett in der linken Hand. Links öffnet «<*Landschaft, in welcher Daniel unter den Löwen sich zeigt. tT" tc \stehti Daniel in lacu leonum Dan. VI. Exul apud Medos Dan* -virlule fideque creverat —. M. D. LI. Auf einem Steine i" " eH linen der Landschaft das Monogramm. II. (> Z. !) L. Br. !• Z-

Dieses Blatt beschreibt Schuchardt Nr. 5. Bartsch sagt, das Mo-nogramm befindet sich an einem viereckigen Thürmchen oben » aClinks.

2) [B. 4J Johann Friedrich der Mittlere, Herzog zu Sachsen-Gürtelbild in reichem Costüme, mit dem Barett in der rechten Haß 0,