882 P F — P G. Nr. 29(53—2966.
2963. Unbekannter Bildhauer und vielleicht auch Maler,welcher in der ersten Hallte des 16, Jahrhunderts thätif?war. Tu der Sammlung der Universität Erlangen > steine Zeichnung, «reiche den Triumph der christliche"Kirche vorstellt. Sie bildet einem langen Zug v0 ,"Figuren mit gezierten Wägen und Emblemen. DM
Zeichnung ist auf rothfarbiges Papier gemacht, und in Tusch Übergang«'»-Der Verfertiger gehört der oberrheinischen Schule an, und es w"'ihm die Kichtung des Holbein nicht nnhekannt. Wir bedauern es,den Namen des Zeichners nicht herausfinden zu können. Die Messerdeuten auf einen Bildschnitzer, Sie kommen auch auf Holzschnitte"des Bildhauers Peter Flötner vor, auf diesen Meister beziehen siebaber die Buchstaben P. F. nicht. Die sehr gut erhaltene Zeichnungist 7 Z. 3 L. hoch, und 44 Z. 8 L. breit.
2964. Georg Pencz, Historienmaler und Kupferstecher, ist unter/"^. dem Monogramm (i. P. III Nr. 234 eingeführt, und wi''
/>\N haben es daher hier mit einem abweichenden Monogramm/ y~J / h thun. Es steht auf dem Kupferstiche mit der F» 1 ''v / führung der Amymone durch den Triton, B. Nr. '■'■'•
^>v/ Rechts vorn ist das Täfelchen mit dem verkehrten Mo*nogrammc G. P-, der zweite Buchstabe fast wie C gezeichnet. II. 2 2-
10 L. Br. 4 Z.
2965. Georg Pencz, Maler und Kupferstecher, ist III Nr. 23*eingeführt, und unter Beziehung auf jenen Artikel, bemerk**
_^_ | wir nur, aase dieses aus P. G. bestehende Zeichen nur SB'q-) j einem Kupferstich vorkommt. Das Blatt (B. Nr. 93) stelU-L' I die Entführung der Amymone durch den Triton vor. BJschwimmt mit derselben durch das Wasser nach rechts, u"dhält einen Schild am rechten Arm. Links im Grunde kommt de 1 'Vater der Amymone herbei und drei Schwestern eilen aus demWasser dem Ufer zu. Rechts vorn ist das Zeichen. II. 2 Z. !<• <*Br. 4 Z. Die anonyme Copie ist ohne Monogramm.
2966. Giovanbattista Palatino gehört zu den berühmteste»fQ (jr Schreibkünstlern Italiens, dessen Werk n'''"'"»X* 3S4:J «-J"* jenem des Ugo da Carpi den Schreibern ''''>16. Jahrhunderts die Vorbilder zu mannigfachen Schriften liefert 8.Es hat den Titel: .
Libro di M. G iotanbattisla Palatino ci tladi n °Roma n o, Nel quäl sHnseyna ä Scrivcre ogni sorle leltera, Anticd>et Moderna, di qualunque natione, con le sue regole, et w/.««' r 'et essempi: et con v n lireve, et vt i l ät »cor i o de 'eifre; Riuedulo nuouamente et correlto dal Autore, Con 'qivnla di quindici tavole beilissime. Unter diesewTitel steht das in Holz geschnittene und malerisch behandelte Br" s i'bild des Palatino, nach links gerichtet. Oval, H. 4 Z. 3 L. Br. » *j
11 L. Darunter liest imiii: Con gralie et privilegi- \ *Jzweite Blatt Ai} enthält retro das vom 16. August 1B4Ü dattT"*j.nbstliche Privilegium auf zehn Jahre, dann ein zweites fÜT '■' ■gleichen Zeitraum von dem Senate in Venedig ertheilt. Auf deRückseite steht ein Sonett zum Lobe Palatino'* von Thomaso Sp' cde li Spinteri, Romano. Die Blätter yljjj und /Ijjjj enthalten <*Widmung des Werkehe&i an Ridolf« l'io Cardinale di Carpi von 19*»'in welchem Jahre die zweite und dritte Ausgabe dieses Schriftbucbt