708 MW. Nr. 2262-2208.
bedeutende Anzahl von radirten und in Aquatinta behandelten Blättern.Das Bildniss eines Geistlichen in Profil nach rechts ist M W fec. be-zeichnet. Oval, 12.
2262. Medailleure und Münzmeister, welche Gepräge M. W.jlj vy zeichneten. Schlickeysen nennt dieselben, ist aber mit dem
' ersten nicht im Klaren.Martin Wulff wurde 1559 Münzmeister des Fürsten Wilhelm vonFürstenberg, und 1501 von dem Erzbischof Wilhelm von Brandenburgals solcher bestätigt. Im Jahre 1507 trat er in Dienste der Stadt Riga-Martin Wulff, der Sohn, wurde 1615 Münzmeister in Riga, underhielt 1621 die Münze in Pacht. Gustav Adolph erhob ihn 1628 inden Ritterstand. Er besass mehrere Güter und starb 1633.
Mathias Weber, Münzmeister der Stadt Hildesheim 1008—1(518.Michael Wunsch, Münzmeister in Heidelberg 1694—1732.M. Wossilo, Stcmpelschneider in Warschau seit 1834.Auf polnischen Münzen seit 1792 bedeuten die Buchstaben M. W-Mennice Warszowska — Moneta Warsoviensis.
2263. Unbekannter Zeichner, welcher in der zweiten Hälftea i aas- des 10. Jahrhunderts in Nürnberg lebte. In der Samni-
/v\ Vr i un g der Universität Erlangen ist eine bläulich getuschteFederzeichnung mit der Ansicht von Nürnberg. Im Grunde rechtserhebt sich die Burg, und am Himmel sind Sterne und die Mondsichel-Zwei Männer bewundern das Sternbild. H. 8 Z. 8 L. Br. 9 Z. 11 L.
2264. Michael Wening", Kupferstecher, ist unter dem MonogrammM W No. 2281 eingeführt, und wir verweisen auf jenenArtikel. Die Cursiven findet man auf einem Blatte mitSamson von den Philistern überfallen, qu. fol. Auch
'y*' in der Historica topographica descriptio Bavariaf
kommen Blätter mit M. W. f. vor. Die zweiten Buchstaben fanden wirauf Titelblättern in Münchner Druckwerken.
2265. Clemens Wenzeslaus Lothar Fürst von Metternich-M/7A/3 Winneburg- fand oben unter dem Buchstaben M No. 1 -»* *
°v n eine Stelle als Kunstliebhaber, indem er mehrere Blätter
y^yVJu<^> . radirte, welche jetzt zu den Seltenheiten gehören. Ess&Vy: i8of ."$. sind indessen die wenigsten mit den Initialen bezeichnet.Die beiden ersten, zusammenhängenden Buchstaben gibt Brulliot I.No. 2981 mit der Bemerkung, dass dieses Zeichen auf einer Vignettein Salomon Gcssner's Gedicht: Der erste Schiffer, vorkomme. DasMaass gibt er nicht an, kommt aber unter M W II. No. 2079 auf die-selbe Vorstellung zurück, und diess ist nach der Grösse unser BlattNo. 2. Ob Fürst Metternich die beiden Initialen zusammenhängendgegeben habe, können wir nicht entscheiden, möchten aber fast glauben,dass sie getrennt vorkommen, da zwei Vorstellungen des ersten Schiffersmit den alleinstehenden Buchstaben M W bezeichnet sind; es müsstedenn seyn, dass Brulliot das Blatt No. 2 nicht richtig gemessen habe.Unrichtig ist jedenfalls dessen Angabe, dass die Vignette in Gessner sGedicht vorkomme. Fürst Metternich hatte eine Vignette in der Pracht-ausgabe (gr. 4.) der Werke Gcssner's zweimal copirt, qu. 12. u. kl. qu. »•
1) Der erste Schiffer. Er sitzt im Kahne, begleitet von einemGenius, welcher die Wellen des Meeres beschwichtigt. Links untenin den Wogen des Meeres steht: M W. 100^. 3. H. 3 Z. 1 L. Br.4 Z. 5-6 L.
Die Richtigkeit dieser Bezeichnung ist uns du ich Börner verbürgt,und wenn auch jene des folgenden von Brulliot erwähnten Blattes, und
HHVl. Hl