MF. Nr. 1804—18(1«. üfiS
2) Erneslus D. G. Archidux Auslriae Dux Burgvndias Cornea
Tirolis ZC Maximil. f. F. MDLXXVl. Rechts unten ist das Zeichen.«*• 8 Z. Br. 3 Z. « L.
Dieses Blatt blieb Bartsch unbekannt.
3) Alphonsus Carretus II. Sac. Rom. 7m». I'rin. et Vic. Per-petuus Mar. Finar. —. Brustbild im Harnisch. Martinas Ruota f.«. 9 Z. (i L. Br. 7 Z. i L.
Bartsch nennt dieses Bildnis« nicht.
1804. Peter Vischer, der berühmte Kunstgiesser in Nürnberg,Mp \y/C-ic/T kam ' s *° su ( ' 01 ' E DI *i durch diese Buchstaben
WO /jo geinejiNamen angedeutet zuhaben. In jenem Jahregab der herzoglich sächsische Landbaumeistar A. Döbner folgendesWerk heraus: Die ehernen Denkmale tfotmebergischer Grafen vonPeter Vischer in der Stiftskirche SU Römhild. München 1,'UK), lol.Die Denkmale gab Döbner in Abbildung bei, und darunter ist auchjenes des Grafen Hermann VIII. und seiner Gemahlin Elisabeth, welchesWir einzig in Betracht kommt Am unteren Rande des Deckels findetsich an einer Stelle leicht eingravirt M l<\ und weiter nach rechts*\ S tri C. Döbner liest aus MF „Mei.sler Fischer" heraus, undMnant VT für VV, so dass ihm die Lesart: „Meisler Fischer Ynd' Saline, ir> Centner", gar nicht gewagt schien. Allein es ist noch8W nicht bewiesen, dass das Denkmal des Grafen Hermann und seiner•°07 verstorbenen Gemahlin Elisabeth von Brandenburg von PetefYiecher^fertigt sei. Und dann fügte Vischer auf eigenen Gusswerken gewöhn-lich den Namen, oder die initialen P V bei, und es (st kein BeispielNachzuweisen, dass er M F signirt habe. Kr Hess den Taufnainen weg,und bei kürzerer Bezeichnung schrieb er /' statt desselben. Die Buch-staben MF können daher nicht für ViscbeHs Monogramm genommenW'-rdeii, und wohl überhaupt nicht für die Bezeichnung des Meistere.il'wnt fällt auch die Auflösung des W in V V, und mit den li SöhnenVischer's ist es nichts.
Unter P V kommen wir auf Peter Vischer zurück, und einstweilenyerweisen wir auf Kugler's Aufsatz über die Uihnhilder Monumenteln » Deutsehen Kunstblatt 1881 No. 41.
1805. Unbekannter Formschneider, welcher In Spanien thfttigNj F l r ) r >0 war - ''''' '' ;,t ' '""''' a " einem Schriiibuche unter dein
' Titel : Arte de escririr siihtilissima, por hl c/nalse ensena perfeetamentc. Hecho, » etprimentodo y ogorfl nnera-nente anadida por Juan de Yciar vi»caino. Ywpriiisc cn Zaragoza*» Casa de Pedro Benutz, anno de t8B0, gr. 8. Auf dem eisten
platte nach dem Titel beginnt ein Gedicht z..... Lobe des Autars, und
M , u " tcron Rande des Passepartout ist ein von Genien gehauenes„''■''aillon, worin ein gekröntes Herz und verschiedene Werkzeuge zumschreiben und Sehneiden, mit der Umschrift! IVAN. I)F. YCIAR. —|1 ' , ^A'. DE. VINOLES. Neben diesem Medaillon befindet sich auch** Zeichen M. F. ir,r,t). Darunter deutete wohl der FormschneiderBein en Namen an.
loUö. Unbekannter Emailmaler, welcher in der zweiten HälfteM ]t\ des l!i. Jahrhunderts in Italien gelebt zu haben scheint, (irafp ' Leon de Laborde, Notice des Emaui pag, la?, nennt ein imalazzo l*itti vorhandenes Email mit MF.
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