Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
197
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VA. Xo. 986 — 988. 197

stabc: auf norwegischen Münzen vom Endu des 12. Jahrhunderts Voejar,eine jotzt nicht mehr bestehonde Stadt in Romsdal; auf spanischen ausdem 15. Jahrhundert Valencia: auf Münzen der Horzögo von Bretagne,Vannes; auf bischöflich norwegischen Münzen, Wiborg; auf savoyonsohonVorcelli; auf französischen von 1577—1736 Amiens; auf polnischenWilna; auf ooburg'schon Kipper-Münzen Volkcrodo und auf Münzendes Kaisers Napoleon I. als Königs von Italien wie auf den Münzenfür das ehemalige lombardisoh-vonotianischo Königreich Venotiis. Noobsei, nach Schlickoysen's: Erklärung der Abkürzungen auf Münzen etc.bemerkt, dass der Buchstabo auf Münzen und Abgabe-Zeichen der StadtNürnberg mit: Cngeld zu deuten ist. Auch bedeutet er öftors: Vicarius,Virgo, Vixit, Vormund; auf niederländischen Münzen: Vrouwe (Frau).

Villading, Münzmeistor in Hörn, von 1670—1690.

Giovanni Zannobi Weber, Stompelschnoidor in Florenz, 1770—1786.

A. Voster, Stempelsohneider in Diessenhofen im Oanton Thurgau.Kr arbeiteto um 1773 für die Münze in Zürich. Soin Zeichon V stehtauf einem sehr seltenen Züricher Thalor von 1773. Der Stempel zer-sprang nach 36 Goprägen.

Verschott, Stückgiessor. Seine Signatur findet sich auf den Ant-werpenor Bolagerungs-Münzen von 1814. Er war mit dem Münzwesenbeauftragt.

Georg Wilhelm Vestner, Stompolschneidor, gob. in Schweinfurt1677, gest. zu Nürnberg 1740. Ehe er in Dienste der Stadt Nürnbergtrat, war er eine Zeit lang in Trier thätig. Ein Vorzoiehniss seiner,wie seiuos Sohnes Androas, Gepräge iindot man in dor Sammlung be-rühmtor Modailloure, Nürnberg 1773, wie in dor Vorrode von LochnorsModaillensammluug IV. In letztorom Werke wird auch eine Biographiedos Künstlors gogeben.

986. Unbekannter deutscher Meister, desson hier mitgothoilteSignatur einer in Erlangon befindlichen Zoichnung

IJL% % entnommen ist. Dieselbe stellt den hl. Mioronymusmit dem Löwen dar.

987. Victoria, Königin von England, ist hier als Kunstliebhaberin. . aufzuführen. Sie hat Verschiedenes radirt und zwar untorVA/ Anleitung und meist nach den Zoichnungon ihres Gemahls./V\ Einige dieser Blättor tragen, nach einer MitthoilungL. Gruner's,

das hier mitgetheilte, aus V. A bestehende Zeichon. LetztereBuchstaben sind mit Victoria-Albert zu douten. Unter V. R, welcherSignatur sich die hoho Damo obenfalls bediente, kommen wir auf ihreArbeiton zurück.

988. Jean Baptiste Vinchon, Maler, geb. zu Paris 1789, gest.ebenda 1855, war ein Schüler von Sorangeli und erhiolt 181 I

\A/~ den grossen Preis für Ron. Nach seiner Rückkehr malte et_zW_ im Louvro und in St. Sulpiee; ausser diesen Fresken schuf erzahlreiche Staffoloigemälde. Glücklichor als in seinen kirch-lichen und mythologischen Darstellungen war er in seinen Geschichts-bildern. Als die Regierung eine Konkurrent zu einem Gemälde für dieDoputirtonkammor ausgeschrieben hatte, erhielt Vinchon mit seinerSkizze vor Delacroix und Court den Vorzug. Auch soin Auszug derPariser Freiwilligen zum Kriege im Jahre 1792 fand viel Boifall. Inseinen meiston Bildern jedoch hat er noch Vieles von der alten aka-demischen Schule.

Mit dem obigen Monogramm ist ein grosses Gemälde in Versaillesbezeichnet, welches die Eröffnung der Kammern und die Proclamation

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