l'.Mi V. \... !i7 ( .) 985.
979. Johann Philipp Veit, Landschaftsmaler, Zeichner und Kupfer-stecher, geb. zu Dresden 1769, gest. ebenda 1835. Er war ein
V Schülor von Zingg, besuchte zweimal Italien, und wirkte als Lehrer
an der Dresdener Kunstakademie.
Die Zahl seiner Bildor ist kloin, dagegen hat er viole Zeichnungen,namentlich in Kreide und Bister, und gegen 20ii eigenhändig gestocheneBlätter hinterlassen. Auf einigon Zeichnungen kommt dio obige Signa-tur vor. Bezüglich seiner Stiche gibt das Loxikou Auskunft.
Auch ein Sohn Johann Philipp Voit's, der in den fünfziger Jahrenin Dresden als Zeiohnenlehrer und Retoucheur starb, hat Bildnisse inschwarzer Kreide mit dem Buchstaben V. bezeichnet.
980. Unbekannter Maler. Das Zeichen soll auf einem Bilde dosehemaligen Oabinets Stonglin stehen, einer Darstellung von Feder-wild. Wir kennen das Bild nicht und haben mithin kein Urtheil.
981. Auf Erzeugnissen der Porzollan-Manufactur von Sevres deutetdor Buchstabe V das Jahr 1774 an.
V
982. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiton Hälftedos vorigen Jahrhunderts für Kolner Buchhündlor arboitote. Merlo
V. erwähnt von ihm einige Vignotten zu Hartzheiru's Concilia Ger-manica 175'.). Ferner das Vorlagszoiehon des kölnischen Buch-händlors Heinr. Jos. Simonis: Der Sehutzengol fuhrt oin Kind durcheine Landschaft, wo mehrero Bitchor auf dem Bodon liegen; auf einemBandstreifen dor Wahlspruch: Vias tuas Domine demonstra mihi. ZurSeite rechts das Zeichen V. Abgedruckt auf dem -1770 bei domselbonerschienenen Directorium romanum. 8.
983. Unbekanntes Zeichen auf einem weiblichen Bildniss in derGalerie zu Modoua (seit 185!) diu- Galerie entnommen). Das Bild
Vwird dem Giorgiono boigolegt. ,1. Burckhardt, Oicorone. Aufl. III,p. 1003, vermuthet, dass hier dieselbe Frau, wio in Rafaels ver-meintlicher Fornarina in der Tribuns der Uffizion, dargestellt sei,und ist geneigt das Werk dorn Palma Vocchio zuzutheilen. Mündlerdagegen hält es für eine Arbeit des B. Garofalo. Das hier wiodor-gegebeno Zeichen stoht an der Brustwehr.
984. Adrian van der Venne, Maler und Radirer, geb. zu Dolftii 1589, gest. im Haag 1002. Kr bezoiclmote mit dorn BuchstabenV • V. ein radirtes Blatt in folgendem seltenen Buche: Woudt van
wonderlicke Sinne — Fabulen der Dieren ------ te samen ghesteld
door Steven Perret - - verbetert und vermeerdert door A. van de Venne,Schilder. Rotterdam 1033. Fol, Vonne hat aller Wahrscheinlichkeitnach die Blätter dieses Buches radirt und dio älteren gestochonenBlätter retouchirt. Es sind zum 'J'lioil vergrösserte Oopion und Nach-ahmungen von M. Gooraert's Thierfabcln.
985. Dieser Buchstaho doutet auf Münzen nicht nur MedailleuroV. und Münzbeamte, sondern auch den Münzstand und die
Münzstätte an. Was zunächst den Münzstand betrifft, vonwolchem die Münze ausgegangen ist, Personen und Länder und Städte, sobezeichnet der Buchstabo: Ubortino, Fürst von Padua, 1338—1345;Veit, Bischof von Bamberg, 1501 — 1503; Uriel, Erzbischof von Mainz.1508—1514; Ulrich, Graf von Montfort, 1540—1574. Ebenso: Über-lingen, Ulm und Uri. Als Zeichen der Münzstätte bedeutet der Buch-