Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
74
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74 ST. Nr. 858-362.

dem Mumie des Jünglinge geht ein lateinischer Sprucli hervor. 12.Das Matt: gehört zu dem 16S2 bei J. \V. Friossom in Köln gedrucktenBüchlein: üolitwio spiiitunlis, per P. F. Ludovicun Kellen OrdinisF. F. Minor.

358. Eduard Steinbrück, Maler, Zeichner und Radiror, geb. 1802in Magdeburg, wurde zuerst für den Kaufmannsstandbestimmt, wendete «ich aber später in Berlin der Kunstzu. Im Jahre 1829 begab er sich nach Düsseldorf undschloss sich eng der dortigen Schule an. Nach soinoritalienischen Reise hoss or sich zunächst in Berlin,"^ H dann wiederum in Düsseldorf nieder, wo er in zahl-

reichen Bildern religiöse und romantisch-lyrische Stoffebebandelte. Seit 1846 lebt Steinbrück wieder in Ber-lin, fast ausschliesslich der religiösen Malerei zu-gewendet.

Das erste Zeichen kommt auf Bildern seiner froheren Zeit,wie schon die Jahreszahl andeutet, vor. Die beiden anderenZeichen fanden wir auf Radirungen in Robert Keinick's ,,Liederneines Malers mit Kandzeichnungen seiner Freunde, 1888"; wioin dessen „Rand/.cichnungon zu deutschen Dicbtungon". In letz-terem Werke illustrirte Steinbrück das Lied: „Die Kreuzfahrer".

oOv. Stebner, ein Töpfer, welcher zu Nürnberg tbätig war.

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360. Stephan van Holland, oder Stephan*» Hollandicus, Me-

dailleur in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.hl.K. XX. Diese Buchstaben, mit der Jahreszahl 1560, stoben

auf einer Medaille mit dem Hildnisse des Anton de Block-lant, Act. 26. Der jugendliche Profilkopf ist sehr gut gearbeitet.

Auf zwei Medaillen mit den Bildnissen des Königs Sigmund Augustvon Polen liest man: 8TB. II. F.

361. Stefano di S. Agnese, Maler, welcher in der zweiten Hälfte

des 14. Jahrhunderts in Venedig thütigStef. pleb. See (igne P. war. Seine Arbeiten haben viel Aehn-

liehkeit mit denen des Loronzo Yonoziano.

Stefan Plebanus 1)i >' '•'i^' \ i '- n ; , , t, , ,r f " u ' l ' t fii, ' h a, ' f f ' im .' m

Gemälde der Galeric Correr zu Venedig,Sütae Aqnctis phlXit. enthaltend: Maria mit einer Kose in der17 Hand nnd das bind m den Armen auf

seltsam geformtem Throne. Der unten am Throne angebrachten Signaturist das Datum MCO(!I,XVIIH a il\ XI avosto beigefügt. Mit der zweitenInschrift und der Jahrzahl .MCCCLXXXI ist ein Bild in der Akademiezu Venedig, eine Krönung Maria's. signirt.

362. Stefano Scolari, Kupferstecher und Kunsthändler, welchor

in der zweiten Halte des 17. Jahrhunderts zuStefano Scd" f'ue" Venedig lebte. Einige seiner Arbeiten nach

Piccini sind mit der hier wiedergegebenonInschrift bezeichnet, welche Stefano Scolari faciebat Vcnetia bedeutet.