ST. Nr. 353—357. 73
353. Carl Starck oder Starcke, Knpfefatechet, gest, um 1810 zu
Weimar, woselbst er meisten! für den Buchhandel thätig^ c/t.Jc. «ar. In der Zeitschrift,: „London und Paris." Weimar,
1798 ir 8".. sind viele Karrikaturcu. nach James GIMray,vnn ihm gestochen. Der Name dos berühmten Zeichners fehlt häufig,der Name des Stechers dagegen ist voll ausgeschrieben, oder auch ge-kürzt, wie nebenstehend miti'ethcilt.
354. Diese Zeichen auf Münzen bedeuten: Sttphanus Holland icu.t.„ _f _, In dieser Webe .signirte Stephan van Holland, einO I K . H...r. niederländischer S!tempelschnoider um 1534—1562.ONV l-T Li Doiselbe arbeite auch in London und Warschau.
355. Dieses Monogramm -wird von Brulliot. I. 1246, mit Fried-^ rieh Carl Strelmoyer gedeutet, wogegen Nagler, in
£
einer
. handschriftlichen Notiz, unter demselben F. C.
Stench vermuthot. Nagler sah von letzterem Künstler
(~"y / eine Arbeit, die Taufe Christi in Kubcns Weise
*\-f- /r) 4-y gemalt. Dieselbe befand sieh unter einer Auswahl
^^ "-'■ von Bildern aus Schloisshoim, und der Katalog (von
1854) nannte <\f\i Meister: F. ('.. Steuther. Es stand aber ziemlich
deutlich K. ('. SIeneh. V. 1<;22 darauf.
356. Diese beiden uns unbekannten Zeichen, eines Zeichners undeines Knrnischnoiders. finden wir auf der geschnittenen Titel-
«5fc. fit. Vignette folgenden liuches: Uteneil dt» tous Traitrs M<i-derncs cuiulii.s mtre les J'vtentates de l'Europc . . . ParisT\ Leonard 1688, 4. Doch mna* di<> Vignette auch schon in einemandern l'ariscr Druck von 1665 vorkommen. Sie zeigt den Marcus-Löwen mit: einem aufgeschlagenen Buche, worauf die Worte: Vax, TibiMarct Evangelien Mens zu lesen sind. Darüber steht: Virtule In-vidiam Viitce. Das Zeichen St. ist unten in der Mitte angebracht, dasandere rechts in der Einfassung. Letzteres ist, sehr undeutlich gegebenund es muss dahingestellt bleiben, ob cli, oder über dorn c noch ein F.oder Eh zu lesen ist.
357. S. Theyssens, Kupferstecher zu Köln, dessen Blätter in den
letzten Decennien des 17. Jahrhunderts erschienen sind.S. T. d. f. Der Cardinal Wilhelm Egon v. Fürstenberg, dessen Bild-, niss er ausgeführt hat, verlieh ihm den Titel seines llof-
o, J.tl.J*. Kupferstechern. Sein Werk ist in .loh. Jae. Morlo'sS| T / fr, . ..Nachrichten von dem Loben u. d. Werken Kölnischer' • »• "■■ l Cl - Künstler" bes(diriebcn.
S. T (l. sc ' ) ' 1 ' "'''s;' 1 '" waten fünf Bezeichnungen kommen im
„Leben der hl. Birgitts" vor. einer Folge von 50 Kupfern
S. T. fe. nebst gestochenem Titelblatt©. Auf letzterem; steht, von
, , . omblcmatiscben Vorstellungen umgeben : VITA ' SERA-
ö. lliaycs. PHICAE MATRISIBIRGITTAE|DE BEGNOSVECIAE |OVM ! BEYELATIONlBVa ] E.IVSDKM | SELECTiO-KIBVK i FORMI8 AENEIS EXPRESSA | COLONIAK AGBIPPINAE.Unter dieser Schrift sieht, man nebeneinander vier Bildnisse von Geist-lichen und die Dedlcation an den Kurfürsten Maximilian Heinrich vonKöln und an den Bischof Albert Sigismund von Freisinnen und Regons-bnrg. Die nun folgendon 50 bildlichen Darstellungen haben jede unteneine lateinische französische und deutsche Erklärung. Kl. Fol.
,.Ö. Thavcs" ist der Name des Künstlers auf einem Blatte ge-schrieben, das einen Jüngling, in einer Landschaft sitzend, lehrt Aus