1122 HR —ID. Nr. 2946-2951.
1 nach Cesare da Sesto. Dieses seltene Werk erschien unter folgendemTitel: Raccolla di Disegni incisi da Girolamo Mantelli di Canobiosugli originali essistenti nella biblioteca Ambrosiana di Mano diLeonardo da Vinci e de' suoi Scolari Lombardi. Milano tioij, fol.Auf den meisten Blättern kommt das Monogramm vor.
2946. Prinz Heinrich VII. von Reuss muss als geistreicher Zeich-_j- j r J-r^ nor erwähnt werden, besonders in Darstellung von/£ //f? $"2s Ereignissen, welche der Prinz selbst erlebt hat.
V ^ ' Das gegebene Monogramm steht auf einer Feder-zeichnung als Titelblatt dos Fremdenbuchos von Schloss Wewer, wel-ches dem Herrn v. Stronken gehört. Die Zeichnung stellt Uhlauenund Infanterie vor, wie sie ins Schloss einrücken. Der Prinz stand18U2 beim siebenten Uhlanenrcgiment. Im Juhre 1862 war er Stell-vertreter der preussischon Gesandtschaft in Paris. Bei dieser Gelegen-heit fertigte er daselbst, in Corapiegne &c. viele Zeichnungen, inwelchen er interessante Situationen festhielt. Wir verdanken dieseNotiz dem Herrn v. Dorgerlo in Höxter.
2947. Johann Heinrich SchönfeWt, Maler und Iladirer, ist No. 1476ü-j- .i eingeführt, der Künstler scheint aber auch durch dieses
Jpl s&cuu. Zeichen seinen Namen angedeutet zu haben. Man findetes, nach rechts und nach links gewandt, auf drei sehr leicht radirtenBlättern mit den Unterschriften: Gotinna (Jugend), Acta virile, undVechezza. II. 6% Z.-Br. 8'/ 2 Z. Das erste Blatt kommt im Verzeich-nisse der Radirungen des J II. Schönfcldt im Künstlcr-Lexicon No 20vor. Nymphen tanzen um die Statue des Pau. Der Schäfer bläst dieSchalmei und die Schäferin die Doppelflötc dazu. Im Lcxicon istSchönfcldt'a Name angegeben, es scheinen aber nur Abdrücke mit demMonogramm vorzukommen. G. A. Wolfang hat dieses Blatt und einzweites mit einem Kinderbacchaual vor der Tcrme des Pan copirt.Dieses letztere Blatt scheint ebenfalls zur Folge zu gehören.
2948. Johann Cornelius Schurtz, Kupferstecher, war um 1650(7/~) ß /+>/ *'' s ^ '" Nürnberg thätig. Er hinterliess viele
/oT-ZjJk £wf' Portraitc, und stach auch Titelblätter. Jones mit^ v ~^<2^/ y (] C ni gegebenen Zeichen gehört zur liabbala denu-data. Sulzbaci 1077, 4. Auch eine Tabula Cabbalislica mit hebrä-ischer Schrift ist beigefügt, ebenfalls mit dorn Zeichen des Künstlers.
2949. unbekannter Töpfer, welcher um 1!>80 in Delft thätig war.H. S 1. Man findet Fa'ience-Gefässe mit dieser Signatur, welche in
o lebhaften Farben nach japanesischer Weise verziert sind,
K- theils mit und theils ohne Gold. In Delft waren vou iWM)bis 1780 viele Fabriken dieser Art.
2950. Hendrlck van Middeldyck, Töpfer in Delft, lieferte vieleFalence-Gefässe. Er producirto um 1764, undführte die Firma T'hart (zum Herz). Der
/_, \ iührte üie Firma rnart (zum rierzj. i>™
'S V/V- Z)J Stempel mit H V. M.D. deutet seine Waa-
ron an.
2951. James Douglas, Schriftsteller und Kupferstecher in London,(O^ „ ist No. 2169 eingeführt, und zwar mit den von ihm selbstQZjO / 3$>ft illustrirtcn Traveling Anecdotes von 1786; ein Gleichesvorhält sich aber auch mit folgendem Werke: A Dissertation on theAnliquüy of the Eart. London H05, 4. Die in Aquatinta gesto-chenen Abbildungen stellen Fossilien, alte Münzen u. A. vor. Auch