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eine Sccne aus der Fabel des Aktäon. Die Cursivcn stehen auf einerZeichnung, welche den Maler selbst vorführt, wie er vor der Staffeleieine Dame malt. Seinen Namen konnten wir nicht herausfinden.
2890. Eduard Grieber, Landschaftsmaler und Radirer, ist II.No. 1S8S eingeführt, und wir haben mehrere Blätterv.2 von ihm verzeichnet. Hier bringen wir ein abweichen-■"" des Monogramm nach, welches auf einem nicht beschrie-
benen Blatte vorkommt. Es stellt eine Kirche mit Kirchhof und einealte Eiche vor, qu. 8. Unten links unter dem Stichrande ist dasMonogramm, aber nur im ersten Drucke. Später wurde die Platte zumBerliner Taschenbuch verkleinert, so dass das Monogramm wegfiel.Das ursprüngliche Format ist gr. qu. 8.
2891. Unbekannter Glasmaler, welcher in der zweiten Hälfte des^. rf*^**f 10- Jahrhunderts thätig war. Er
' f (\ gehört der schweizerisch -elsassi-
I Xi sehen Schule an. Man findet diese
V^ » y Buchstaben auf Zeichnungen zu Glas-
^™ „ ^>w. ,. gemälden. Eine solche mit dem
gegebenen" Monogramm wird in der fürstlichen Sammlung zu Donau-
cschingen aufbewahrt. Freiherr von Pfaffcnhoffen hat uns über vielesolche Zeichnungen in der erwähnten reichen Sammlung Nachrichtgegeben.
2892. Unbekannter Zeichner, welcher zu Anfang des 17. Jahr-/C/p-, hunderts thätig war. In der Sammlung der Universität Er-V~A langen ist eine mit bläulicher Farbe gehöhte Federzeichnungmit einer Verzierung für Goldschmiede. Zwei geflügelte Genien halteneinen Schild mit dem Monogramme. H. 1 Z. 4 L. Br. 4 Z. Wir habenhier einen Nachahmer der deutschen Kleinmeister, und es werden wohlMnsterblättcr im Stiche von ihm vorhanden seyn.
2893. Georg Fürst von Schaumburg-Lippe hinterlicss ein radirtes~ (5,1 Blatt, welches eine Parkpartie mit Baumstämmenf-jeoro $g und zwei Hütten daneben vorstellt. Dieses Blatt
0 -J ist selten, wie überhaupt alle Radirungen der hohen
loific.lJJ}'? Kunstdilcttanten.
2894. G. E. Fapendick, Kunstliebhaber in Bremen, radirte etliche
,—- ----------7 Blätter. Darunter ist eine pittoresk behandelte Ansicht
\ O E V/ c i ner Strasse in Bremen mit der Kirche im Hintergründe,12. Die Buchstaben GEP sind etwas vergrössert. Papendick starbum 1835.
2895. Unbekannter Formschnelder, welcher um die Mitte des■tr-v 1(>. Jahrhunderts in England gelebt haben könnte. Er hinter-
/T^ Hess eine Folge von 6 Blättern mit Darstellungen aus der Pa-Vt*" rabel dos verlornen Sohnes. Auf dem ersten Holzschnitte stehtdie Jahrzahl 1860, auf dem fünften das Monogramm, und auf demsechsten die Adresse: Imprinted ad London, by Gylles Godel, in theBlackfriers, fol. Der englische Text ist gerade nicht der nothwondigeGrund, dass diese Blätter in London geschnitten wurden, indem inder Auffassung mehr der französische Geschmack jener Zeit sich kundgibt. Die Holzschnitte mit diesem Zeichen sind selten, Von Godetweiden sie wohl nicht herrühren, obwohl die alten Drucker im Schnittenicht immer unerfahren waren.