938 IG. Nr. 2408.
5) Büste einer alten Frau in Oval. Oben gegen die Mitte C. P.Inu. J. G. Fecit.
6) Büste eines Greises in Oval. Ebenso bezeichnet.
Auf das Bildniss des Jan de Laet B. 9 gehen wir hier näherein , da Bartsch den Plattonstand nicht genau kannte. Dieser Schrift-steller sagt, dass rechts unten J.v. Bronchorst fecit stehe, und dasses Abdrücke gebe, welche unten einen 2 Z. 8 L. breiten Rand haben,in welchem l(i lateinische Verse stehen. Die Abdrucksgattungen stellensich wie folgt heraus:
I. Der Name J. v. llronchorst fecit rechts unten in der Vorstell-ung, und im 1 Z. 3 L. breiten Rande: Joannes de Laet Anlwerpia-nus. Ana Aetatis LX. CIjIqXLII.
II. Der ursprüngliche Rand abgeschnitten, und dafür eine Plattemit IG Versen angesetzt.
Dieses Bildniss ist selten, noch seltener aber jenes des PrinzenFriedrich Heinrich von Oranien mit einem Cartouche, in welchemdie Belagerung von Breda vorgestellt ist.
Andere Supplemente zu Bartsch gibt R. Weigel, und nachträglichim Kunstkataloge No. 18,078 noch das Bildniss des Everhardus vander Schuer J. V. D. Aetatis ß.5, oval, 4. Die Namensinschrift derBordüre kommt im ersten Drucke nicht vor.
Zum Bildnisse des Mathias de Merwedo Heer van Clootwyck, wel-ches R. Weigel No. 32 beschreibt, bemerken wir noch, dass es imersten Drucke in folgendem Werke vorkomme: Uyl-heemsen vorlogofle Roomse min-triomfen. '» Hage, J. Burghoorn iöljl, 4.
2405. Johannes Glauber, Landschaftsmaler und Radirer, mit demrty> £ römischen Bentnamen Polydor, geb. zu Utrecht I64G, gest.'-J^J^J' zu Schoonhoven 1726, begegnet uns in den ersten Gallerienmit Gemälden im Style- des Gaspar Poussin, wovon aber die meistenunbezeichnet sind. Die Universität in Göttingen besitzt aber zweiLandschaften mit JG. Die Kunstfreunde bewahren auch radirte Blätterin ihren Sammlungen. Bartsch V. p. 377 ff. beschreibt deren 20,worunter 19 nach eigenen Zeichnungen, 0 nach G. Poussin und 1 nachJ. B. Mola geätzt sind. Auf mehreren dieser Blätter kommt der Namevor, die Initalen findet man nur auf Radirungen nach Zeichnungenvon G. Laircssc, wie Bartsch 1. c. p. 382 sagt. Sie bestehen in histo-rischen und allegorischen Vorstellungen, und belaufen sich auf 28Blätter, wovon aber die meisten wieder mit dem Namen bezeichnetsind. Wir nennen folgende :
Zepbyr, welcher der Minerva eine Krone reicht. Links unten Gde L in. , rechts J. G. f. II. (i Z. 8 L. Br. 7 Z. 8 L.
Ein Genius mit der Fackel in der Hand. Ebenso bezeichnet.
Phaeton auf dem Sonnenwagen. Links unten G. Lairesse in.,rechts J. G.f. II. 10 Z. 9 L. Br. 7 Z. 8 L.
Die Eintracht, die Sicherheit, die Freiheit des Handels, drei Blät-ter in der Grösse des obigen, und ebenso bezeichnet.
R. Weigel gibt in den Supplements au Peintre-gravcur p. 314 ge-nauere Aufschlüsse über die Abdrucksgattungen der Blätter diesesMeisters, und beschreibt auch ein Schabblatt mit dem Namen des-selben. Mit dem Blatte B. 19, dem Schiffer, welcher drei Frauenim Boote fährt, hat es ebenfalls eine Bewandtniss hinsichtlich desDruckes. Im ersten Zustande ist hinter dem den beiden Frauen imVorgrunde am nächsten stehenden Baume der Himmel angedeutet,später wurden die Linien entfernt. Den Radirungen fügen wir nochdie Illustrationen folgenden Werkes bei: Sinryke Fabelen verklaart