IG. Nr. 2401—2404. 937
2401. J. Gooch, Kupferstecher, arbeitete für II Bromley's Cata-T G 17861 l°y ue of engraved british portraits &C. London 17113,t" P 17871 *' ^*' e I"' 1 ' 11 ' 011 kommen uuf zwei Blättern vor: JohnJ. \j. 1 TöYJ t'red. Bryant Poelical Pipe-maker at Bristol, \\r\A Ma-thieu Campion, 4. Dieser Gooch ist uns weiter nicht bekannt.
2402. Johann Baptist Goossens, Kupferstecher zu Köln um 1680,
t p zeichnete öfters Io. G. oder Jo. Goo., und daher kommen wir" unter diesen Buchstaben ausführlicher auf ihn zurück. DieInitialen ,/. G. stehen auf einem Blatte mit der Grablegung nach A.Dürer, welche Wilhelm de Haen copirt hatte. Dieses Blatt bildet einenThcil der Passion in einem Gebetbuche, dessen wir unten ausführ-licher erwähnen.
2403. Unbekannter Zeichner oder Maler, welcher zu Anfang des18. Jahrhunderts in Lcydcn gelebt zu haben seheint. Nach
■ , , seinen Zeichnungen wurden die Titelblätter zu folgendem Werkedes Alvarcz de Colmenus gestochen: Les Delices de VEspagne et dePortugal. A Leide 1107, 8. Jeder der fünf Theile hat ein verschie-denes Titelkupfer mit monumentartiger Architektur und allegorischenund ethnographischen Beiwerken.
2404. Jan Gerrltsz van Bronckhorst, auch J. v. Bronchorst, geb.fj f-v r .. zu Utrecht 1003, stand unter Leitung des Glasmalersi) Lrjecil} JanVcrbrugh, und übte selbst lange Zeit die Glasmalerei,CP.Truts Bis ihn Cornelis Poelenburg veranlasste, dieselbe mitder Oelmalerei zu vertauschen. Im Jahre 1033 trat er der Gilde deshl. Lukas zu Antwerpen als freier Meister bei, und scheint sofort dieseStadt zum Aufenthalte gewählt zu haben. Inimerzeel und Ch. Kraminsetzen das Todesjahr dieses Meisters nicht fest, im Kataloge des Mu-seums zu Antwerpen ist aber nach Balkcma 101)9 angegeben. Anderedehnen seine Lebenszeit bis 1680 aus, scheinen aber keinen hinrei-chenden Grund zu haben. Ch. Kramm tadelt J. Heller, weil er denKünstler Johann Georg Bronkhorst nennt, weiss aber selbst nicht, dassder Künstler auch J. v. Bronchorst schrieb. Nach Kramm war ersicher der Sohn des Glasmalers Jan Gerrit Bronckhorst von Utrecht,und somit kann der Buchstabe G nur Gerritsz bedeuten. Daraus er-klären sich auch die Buchstaben J. G. Unser Meister nannte sich da-her nach seinem Vater einfach Jan Gerritsz, und dieselbe Bedeutunghat G auch in der Bezeichnung J. G. Bronckhorst oder Bronchorst.
Bartsch IV. p. I>9 beschreibt 24 radirte Blätter von der Handdieses Meisters, damit ist aber das Vcrzeichniss nicht vollständig.R. Weigel, Suppl. au Peinti-e-graveur p. lül ff., bringt es auf 33Nummern. Diese Supplemente hat Ch. Kramm, der Fortsetzer Immer-zcel's, nicht berücksichtigt, sondern reflektirt nur auf Ch. le Blanc,welcher 32 Blätter beschreibt. Unter diesen Radirungen sind einigeJ. G fecit und J. G. B. fecil bezeichnet. Auf anderen sind die InitialenJ. G. B. zum Monogramme verbunden, auf welches wir zurückkommen.Die Blätter mit obigen Initialen sind alle nach Cornelis Poelenburgradirt, mehr oder weniger vollendet, aber immer geistreich behandelt.Bartsch beschreibt sie unter No.2, 3, 6, 7, 10 und 11. Die BuchstabenC P. Inu. beziehen sich auf Poelenburg.
1) Die büssende Magdalena mit dem Crucifixe. C P. inu. J. G.fecit. Oval.
2) Dieselbe in halber Figur. Rechts nach oben C. P. inu. JG fecit.
3) Juno auf Wolken. Oben links C. P. inu. J G. Fecit.
4) Amor mit dem Bogen. Links oben C.P. inu JG. Fecit 1636.