Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
717
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HW-HWD. Nr. 1713-1717. 717

1713. Unbekannter Formschneider, welcher In der zweiten Hälfte/------- 1 des 16. Jahrhunderts thätig war. Wir kennen nur ein ein-

A\W/ z 'ß es Blatt von diesem Meister, die Vorstellung des Evan-

L ------' geliums vom Schafstalle. Christus steht im Vorgrunde vor

den Schafen, während auf der Leiter und auf anderen "Wegen Geist-liche in den Schafstall steigen. Ein Alter in häuerlicher Tracht faltetvor dem himmlischen Hirten die Hände. Das Zeichen ist links unterder aufrechtstehenden Quader. H. 3 Z. Br. 4 Z. 1 L.

Der Holzschnitt kommt ohne Text auf der Rückseite sehr seltenvor. Das Blatt wurde zu einem Werke in polnischer Sprache benützt.

1714. Medailleure und Münzmeister, welche H. W. zeichneten,tt ttt und theils von Schlickeysen erwähnt werden.

" Unbekannter Medailleur oder Former. Von ihm findet maneine schöno Medaille mit dem Bildnisse des Carl Rogicrs: Aeta. XXXI.MDLXl. Auf dem Revers ist ein schöner Palmbaum mit der Legende:Perfer Et Obdnra. Diese Medaille erwähnt Bolzcntha!, er fand aberden Namen des Verfertigers nicht heraus.

Hans Weidinger, Rechenpfcnnigmacher gegen Ende des 18. Jahr-hunderts. Man findet Spiel- nnd Rechenpfennige mit verschiedenenVorstellungen.

Hieronymus Wolowicz, lithauischcr Schatzmeister 1(114.

Hermann Winkelmann, Wardein in Riga von 162!!—10S0. So gibtSchlickeysen an, es wird sich aber um den folgenden Münzmeisterhandeln.

Heinrich Wulff war 1023 schwedischer Factor, und wurde IttKtMünzmeister in Riga. Im Jahre 1646 geadelt, führte er den NamenWolffcnskiöld, und starb 1 089. Der oben erwähnte Hermann Winkel-mann wurde 1621 als Wardein beeidet.

Hans Jakob Wolrab, Stempelschneidcr in Nürnberg, zeichnete auchH I W, und daher kommt er schon oben vor.

Heinrich Würtzer, Prediger in Hamburg, zeichnete als Erfinderzweier Denkmünzen von 1717 und 173!) dieselben H. W.

1715. Unbekannter Maler, welcher in der zweiten Hälfte des/ / / Qs 17. Jahrhunderte thätig war. Man findet Gemälde mit

C/M .' Vv : Stilllebcn, auf welchen die gegebenen Buchstaben bei-gefügt sind. Ein solches stellt ein aufgeschlagenes Buch, drei ge-schlossene Bücher, eine Papierrolle und ein Tintenfass auf demTische vor.

1716. Unbekannter Zeichner, welcher um 1690—1700 in Dcntsch-ja land lebte. Dieses Monogramm findet man auf Zeichnungen,J/l deren Inhalt Heller nicht angibt. Er wird aber Zeichnungen

WY/D mit demselben gesehen haben, und daher fügen wir dasvWj Zeichen für diejenigen bei, welche besseren Aufschlussgeben können.

1717. Henry Watele, Maler und Zeichner, geb. zu Paris 1640,t^t . ist weniger durch Gemälde, als durch viele nach ihm ge-iM: .1AP- d/. stochenen Blätter bekannt. Auf Zeichnungen scheint ersich der Buchstaben //. w. d. bedient zu haben. Man findet sie aufeiner Vignette mit einem auf dem Throne die Lyra spielenden Genius.Diese Vignette hat Gerard Edclink gestochen für: Joannis Com-mirii e Societale Jesu carminnm Über —. Lutetiae ParisioruniM. DC. LXXVIII, 4.