Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
716
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716 HW. Nr. 1708-1712.

Initialen H W kommen auf diesem Holzschnitte auch die BuchstabenHhh, III. No. 723, vor.

1708. Hans Weiner, der oben unter dem Monogramm No. 1687

II \V invenf et «rhnln cin g efünrte Meister mit der Traube, sollII. n . mvcni. ei .seneup. nach Frenzel) Catalog Sternberg II. No. 1318,

der Verfertiger eines radirton Blattes seyn, welches den König von Polenbei einer Rcligionsberathung vorstellt. Er sitzt umgeben von Bischöfenund den Grossen des Reiches, und links in der Ferne bemerkt maneinen Heereshaufen. Unten steht: Erklärung dieser 5 Kupferstücken— 1509. H. W. invent, et schalp. IT. 10 Z. Br. 10 Z. Dieses Blattist wohl nicht von II. Weiner, indem er IKHfl noch unter Leitung desChristoph Schwarz stand.

1709. Claude Henry Watelet, Maler, Zeichner, Radircr und Sehrift-11 W Sc H W Sc \ Htcller i S CD - m Paris 1718 > g cst l786 > gehörtn W <i I ' zu ( * cu geistreichen Dilettanten, und war Mit-11 n sculp. ) gi; 0 (| d er Akademie der Künste seiner Vater-stadt. Er radirte Portraite, Genrebilder, Landschaften, Vasen, Vignettenu. s. w., vieles nach Zeichnungen von Rembrandt, Rubens, D. Tenicrs,J. Both, Pierre, Grouzc, Pannini &c. Sein Aetzwerk beläuft sich auf194 Blätter, welche nach und nach erschienen, und dann einen Gesummt-titel erhielten: Rymbranesques, mi Essais de Gravures, par C. H.Watelet, de VAcademie Francoise — A Paris 17(15, fol. Das Formalder Radirungen ist verschieden, von fol. herab bis 12. Auf mehrerenBlättern steht //. W. Sc. &c. Man darf ihn nicht mit Henry Wateleverwechseln, wie es Brulliot II. No. 1278 getbau bat.

1710. Unbekannter Zeichner oder Goldschmied, welcher zu An-L-i W * all g ^ es '"■ Jahrhunderts in Nürnberg thätig war. Wir

' haben von ihm eine Folge von sechs Blättern mit Vasen,welche mit Figuren geziert sind: Unterschiedlich gefdsse vor bild-huuer und goldschmidt. Hier. Bölmann exeud. Norim. iV. A4. Aufden Blättern kommen die Buchstaben //. W. vor.

1711. Hieronymus Wierx begegnet uns in diesem Werke an ver-H W ac 1 sehiedenen Stellen, und wir werden auch noch unterH W /' '■ ^ au ^ ' B zuvuc ' { ' commen - Hi er erwähnen wir fol-H. W. /er. J gen cie Bildnisse:

1) Philipp Emanuel de Lorrayne Duc de Mercoeur et de Pen-thietre —. Büste in Rüstung, H. W. sc, kl. fol.

2) Maria de Medicis, Gemahlin des Königs Heinrich IV. von Frank-reich. Grosse Büste in reicher Tracht, H. W. sc. 1600. HarmanAdolfz exe, gr. fol.

3) Heinrich IV., König von Frankreich, halbe Figur nach links.Unten: H. W. paulus Brachfeld exe. , fol.

Dieses Blatt schreibt Brulliot App. II. No. 148 muthmasslich demIL Wierx zu. Er fügt die Initialen IL H. bei, es handelt sich aberwahrscheinlich um das Blatt unter dem Monogramm HA W No. 649.Indessen könnte dasselbe auch Copie nach IT. Wierx seyn.

4) Franciscus Boria, Jesuitengeneral, halbe Figur. H. W. fec.et exe, 12.

1712. H. von Wiering, Formschneider von Hamburg, ist obenH W uuter dem Monogramm HW No. I6H6 eingeführt, und es

_ ' ist auch das Werk angegeben, in welchem Costümbildermit H W vorkommen.