HIM-HIP. Nr. 1128-1132. 427
11) Vignette mit den Wappen des deutschen Reiches, des PapstesAlexander VI., und der Stadt Rom. Ucbor dem Anfange des Textes:Da die heylliqe statt Rom gepaust wart etc. Ohne Zeichen. Höhe1 Z. 11 L. Br. 2 ,Z. 3 L.
1128. unbekannter Kupferstecher, dessen Lebenszeit die beige-rjr -7(C/n füsto Jahrzahl bestimmt. Man findet eine Landschaft, mit' I y~> ) diesem Zeichen. Rechts sitzt neben dem Hause ein Mannauf dem Stuhle, und ein Mönch ist vor ihm im Gespräche. Linksim Mittelgrunde bemerkt man zwei Männer an der über den Flussführenden Brücke. Rechts unten an der Stufe, auf welcher der Mannsitzt, bemerkt man das Zeichen. Der Titel lautet: Neitharts vonKyburg vnnd Storfreed von lladermont. H. 4 Z. Br. 6 Z. 4 L.
1129. Hans Joachim Henneberger soll der Träger des erstenZeichens heissen. Brulliot I. No. 2320 erhielt von dem
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-»' Prälaten Schmidt in Ulm die handschriftliche Mittheilnng,dass dieser Meister von 11)83—1622 Altarbilder und Blumen\V Cifti gemalt habe. Wir wissen nur, dass ein Hans Jakob Heiv ,'AA ' berger 1623 über dem Portale der Kirche zu Geislii:
umenerrae-
ngendie Taufe Christi in Fresco darstellte. Gemälde mit dem ersten Zeichenkönnen wir nicht angeben, es werden sich aber deren finden. Daszweite Monogramm, welches als sprechendes einem H. J. Hennebergerangehören kann, fand Börne? auf einer mit der Feder umrissenenAnsieht des Ulmischen Städtchens Albcekh in Vogelperspektive. Nurdie Gebäude sind sorgfältig gezeichnet, in der Perspektive herrschenaber überall Verstösse gegen die Regel. Der Zeichner scheint umdie Mitte des 17. Jahrhunderts gelebt zu haben, und ist vielleicht derjüngere Joachim Henneberger, welcher erst 1700 starb.
1130. Hans Jakob diente als Münzmeister verschiedenen Herreu,TT T M M un( l wichnete gewöhnlich ff. I. Zur Zeit seines Aufent-n. 1. M. 1U. haltes in Ei s ieben, von 1019—1621, bediente er sichaber auf Stempeln der Buchstaben ff. f. M. M.
1131. Heinrich Jetzeller, Glasmaler, welcher um 1390—1600 in/ ß 1~) Bern, oder in einer anderen Stadt der Schweiz lebte,
L-JT~I ist schon unter dem Monogramm // ff P No. 1079 ein-
• ._ geführt, da man im ersten Zeichen auch diese Buch-
// //) Stäben vermuthen kann. Weniger ist diess mit dem^ C zweiten Zeichen der Fall, da der Punkt das / be-zeichnet. Uebcr die Zeichnungen haben wir an der erwähnten Stellegehandelt. Sie sind zahlreich, kamen aber erst in der letzteren Zeitzum Vorschein. Herr Baron von Pfaffenhoffen in Donaueschingen be-sitzt sieben Zeichnungen mit den obigen Monogrammen und den Jahr-zahlen 1500, 1502 und 1503. Sie dienten zu Glasgemäldcn, derenuns aber nicht bekannt sind. In den Zeichnungen dieses Meisters istnoch eine Reminiszenz an Holbein.
1132. unbekannter Zeichner oder Kupferstecher, welcher um
■\i-'t t-» "^ "'*■' m Augsburg gelebt zu haben scheint. In Roth'syiV \A v Werk: Augfpurgisches Friedens-Gedtichtnus. Augs-burg UM, qu. fol., ist ein'Kupferstich mit den gegebenen Buch-staben. Er'stellt die Uebergabe der Augsburger Confession vor. Dieübrigeil Blätter dieses Werkes sind ohne Zeichen.