Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
325
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HF —HFE. Nr. 924 —928. 32!)

Heraus, der berühmte Geschichtskundigo und Numismatiker, gabIdeen zu Medaillons an, und liess in diesem Falle den Stempeln dieInitialen HF beifügen. Ein solcher Medaillon stellt das Bildniss desJohann Jakob Leibnitz vor.

Unbekannter Medailleur, welcher um 1780 in Wien gelobt zuhaben scheint. Von ihm ist die Krönungsmünze der Maria Theresia,mit ihrem und dem Bildnisse Franz I. gegen einander gestellt. ImAbschnitt: Aug. Infod. H. F. MDCCLI.

Daniel Häsling, Stempelschneider in Hamburg von 1730—1749.

Johann Adam Hanf, Stempelschneidcr in Bayreuth, lebte von1718—1776. Seine bayreuthischen Münzen datiren von 1780 an.

Lorent Joseph Hart, Medailleur, geb. zu Antwerpen 1810, ist seit1830 an der Münze in Brüssel thätig.

924. Heinrich Freudweiler, Genremaler von Zürich, geb. 1738,U F ^ est ' 1^"''> hinterliess Zeichnungen, aufweichen zuweilen die

Initialen des Namens vorkommen. Eine solche stellt das Innereeines Bauernhauses vor, in welchem drei Frauen und ein Kind amFeuer sitzen. Seine Gemälde sind zahlreicher, als die Zeichnungen.

925. Unbekannter Kupferstecher, welcher häufig DomenicoA Beccafumi genannt wird, weil Bartsch XV.

- p. 461 dem letzteren die Zeichnung der Blätter

jrqr __E dieses Meisters zuschreiben wollte. Dem istJrx - ^ El aber nicht so. Unser Monogrammist hat nach

_____ Compositionen verschiedener Maler gestochen,

. ^^rTEsf^Zs. 0 ^ er vielmehr radirt, war aber ein schlechterV\ r ^ürr^ -y Zeichner, und durch die Retouche haben seineBlätter nur noch mehr an Correkthcit verloren.Das erste der von Bartsch beschriebenen Blätterist in der Art des Jakob da Barbary behandelt. Zu No. 2 diente dasGemälde von Mazzolino de Ferrara im Museum zu Berlin. No. 3 istvon schöner rafaelischer Zeichnung, und No. 8 verräth einen Nach-ahmer des Michel Angelo, nicht den Aspertini, wie Heinecke glaubt.Man legte den Arbeiten dieses Meisters mit Unrecht ein hohes Alter-thum bei. Sie stammen aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts,und nur der Name Beccafumi verlieh ihnen den hohen Preis, welchensie behaupten. Auf den meisten kommt das Zeichen vor, welches wirfür jenes des Kupferstechers halten , obgleich Ottley u. A. die Radir-ungen dem Amico Aspertini zuschreiben wollen. Das Monogramm istschon ursprünglich beigefügt, und kann daher nicht den Verleger an-deuten. Der Vorname ist durch // und der Zuname durch E ange-deutet, indem auch ein anscheinlich aus HHE bestehendes Zeichenvorkommt. Der Buchstabe F bedeutet Fecit, man mttsste aber Formislesen, wenn A. Aspertini der Verfertiger der Blätter wäre. Wir dürfenletzterem grössere Sicherheit in der Zeichnung zutrauen.

1) [B. 11 Die Anbetung der Hirten. Oben das Zeichen, aber ohne F.H. 11 Z. 4 L. Br. 8 Z. 8 L.

Die ersten Abdrücke zeigen nur Nadelarbeit, und sind nicht brillantin der Farbe. Später wurde die Platte mit dem Grabstichel überarbeitet,wodurch die Abdrücke ein hartes, unharmonisches Ansehen erhielten.Die rechte Brust des hl. Joseph ist mit horizontalen Strichen bedeckt.

2) [B. 2] Der kleine Jesus im Tempel unter den Schriftgelchrten.H. 11 Z. 4 L. Br. 8 Z. 8 L.

Die späteren Abdrücke sind ebenfalls mit dem Stichel retouchirt,und nicht besser, wie in No. 1.