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Falle nicht au H. Holbein denken, obgleich ihm ein ähnliches Zeichenzugeschrieben wird. Der Formschneider Hennan kam mit Hans Baid-ung Grien mehr in Berührung, als mit Hans Holbein. Ob er jenerSaint Herman ist, welcher unter den Formschneidern von Burgkmair'sTriumph des Kaisers Maximilian erwähnt wird, können wir nicht be-stimmen. In seinen Blättern beurkundet sich die Richtung des HansBaidung Grün.
Das Bildniss des Dr. Martin Luther als Augustiner-Mönch. Ueberihm schwebt der hl. Geist in Gestalt einer Taube, und in der Linkenhält er ein halb geöffnetes Buch, auf dessen Deckel das Monogrammdes Hans Baidung Grien mit der Jahrzahl 1.521 (?) steht. Auf demRande des Buches bemerkt man in kleinen lateinischen Versalien denNamen iikbman. H. 5 Z. 10 L. Br. 4 Z. 3 L.
Die Jahrzahl auf dem Buchdeckel ist etwas undeutlich, und daherist vielleicht nicht 1521 zu lesen. Uebrigens trug Dr. M. Luther indiesem Jahre noch den Augustiner Habit. Das Interdikt wurde am26. April 1821" auf der Versammlung in Worms ausgesprochen, undam 4. Mai kam er heimlich auf der Wartburg an. Dr. Luther konntealso noch im April 1821 als Augustiner-Mönch vorgestellt werden.
2) Die Titeleinfassung zum Index in quinque Tomos operumdini Joannis Chrysostomi episcopi Constinopolitani. Ex inelylaGermaniae Basilea per And. Cratandrum. Anno M. D. XXII. Höhe10 Z. Breite (i Z. 0 L. In dieser Einfassung sind verschiedene kleinecmblematische Vorstellungen. Der Weg des menschlichen Lebens vonder Kinderschulc an durch den Hof des Glückes, breit durch allerleiLüste und Gefahren, schmal, rauh und steil zum Ziele und zur end-lichen Krönung führend. Links unten ist der Name hkrman, und etwasweiter nach rechts das Monogramm // ff. Dieselbe Bordüre kommtauch mit einigen Abänderungen mit dem Monogramme H H vor, manschreibt sie aber dem Hans Holbein zu, und zwar als Originalform-schnitt, was uns etwas bedenklich scheint.
3) Die Titeleinfassung zu Jakob Spiegel: In Aurelii PrudentiiClemenlis — De miraculis Christi Hymnum ad omnes horas inter-pretalio. Selestadii, L. Schur 1520, fol. In der architektonischenEinfassung sind oben die Brustbilder von David, Esaias, Paulus, Jo-hannes, neben der Titelschrift jene von Hicronymus, Ambrosius, Augu-stinus, Gregorius, und unten zwei Genien mit einem leeren Schilde,von welchem beiderseits die oben gegebenen Spruchzcttel mit demNamen HER MAN ausgehen.
4) Eine kleinere Titelcinfassung in Strassburger-Drucken von 1822,1828 und I82(i. Sie stellt ein von zwei Säulen getragenes Portal vor.An jeder Seite klettert ein nackter Knabe, unten sind ebenfalls zweiKinder, und in der Mitte geht eine weibliche Gestalt in rankende Blu-men aus. Oben ist ein Mascaron, und über dem Portal halten zweibärtige Männer fliegende Bänder. Links unten steht auf dem BandeHEnMAiv. H. 4 Z. 8 L. Br. 3 Z. 1 L.
Diese Bordüre beschreibt Wiechmann-Kadow in Naumann's ArchivVI. S. 183. Wir fanden sie in: Ratio seu metodus compendio per-veniendi ad verum Theoloaiam, per Erasmum Roterodamum. Infoelici Aryentina An. M. 1). XXII., 8.
884. Hermann Maller, gewöhnlich Müller genannt, hinterliessHerman Mut ) v ' e ' e Kupferstiche, deren auch mit einem Mono-. ' l gramme verschen sind. Die gegebene Schrift steht
»cul. et exe. J au f Blättern, welche in Runden mythologische Vor-stellungen nach Abraham Bloemacrt enthalten, 4.