HEI-HEE. Nr. 876-883. 307
876. Heinrich Pfenninger, Maler und Kupferstecher, soll auftf • nr Blättern den Namen abgekürzt haben. Wir kennen keines,tleinV. rj. un( j m ü Ssen daher die Verantwortung dem J. Heller über-lassen, Monogrammen-Lexicon S. 171.
877. Zacharias Heinze oder Heince, Maler und Kupferstecher,„,,,„. geb. Kill, gest. 1669, war in Paris thätig, und bediente sich
k auf K U pf er stichen gewöhnlich eines aus ZH bestehendenMonogramms. Der Name heinze steht auf einem Blatte mit fünf Kin-dern , welche mit Weintrauben spielen. Bartsch XVI. p. 368 liestHEUY, und erklärt diesen Heuy mit dem von Fiorillo erwähnten Havy,dem Schüler und Nachahmer des Maitre Boux, für Eine Person. Alleinauf dem fraglichen Kupferstiche steht im guten Drucke der obigeName, welcher über den Meister keinen Zweifel übrig lässt.
878. Heinrich Goltzius, Maler und Kupferstecher, bediente sichHen Gol. innen 1 zuweilen eines Monogramms, und nur zweiHen finl ; n „™'tnr ( Blätter der Folge der Elemente haben die Ab-Hen.Gol.jnuentor. J breviatnr des Namens. Das eine stellt einenJager mit zwei Hunden, das andere einen Mann mit dem Falken vor.H. b Z. 3 L. Br. 4 Z. 6 L.
879. Henri Cliuen. innen. 8t f * auf Kupferstichen mit Land-. Schäften und Buinen, antiken Ge-bäuden &c. Die Zeichnungen sind von Hendrik van Cleef, welchersich auch H. Clivensis nannte.
880. Henry le Roy, Kupferstecher, war um 1640 in Paris thätig.henri le R. fe. 1 ^ er abgekürzte Name steht auf zwei Blättern eineri • , / \ Folge von sieben Blättern mit den Planeten. Dasnenn le r. J. J e i nc stellt den Saturn auf dem Drachenwagen, dasandere die Diana auf einem von Jungfrauen gezogenen Wagen vor.Diese Blätter haben lateinische Unterschriften, wie auch jene, auf wel-chen nur die Buchstaben h. I. R. f. vorkommen. H. 5 Z. 5 L. Br. 4 Z. 4 L.
881. Heinrich van Otteren, oder ein unbekannter Kupferstechern-n-,. ä e-S t ,- „ „ „i des 17. Jahrhunderts. Die gegebeneHH4 - V-O-SCVLF £ Künstler-Inschrift findet man auf demin Kupfer gestochenen Bildnisse des Grafen Johann Christoph vonKönigsmark, wahrscheinlich in Copie nach Jeremias Falk, 4. DerStecher ist vielleicht Leouhard Heinrich van Otteren, welcher nachZani um 1684 in Venedig arbeitete, aber nach der Behauptung des ge-nannten Schriftstellers nur in Kupfer radirte. Zani kennt auch einenHubert van Otteren, welcher von 1671— 171S in Bologna thätig war.
ÄÄ9 IWR \T?r> stc ' lt au ' ei ner Medaille mit dem Bildnisse desoo*. nmxAixu Leonardo da Vinci, und der Umschrift: Scribet.Quam. Suscitat. Aftern. Dieser Hcrard ist der Bildhauer und Me-dailleur Leonard Errard, welcher in Paris mit Varin arbeitete, und167S in Lüttich starb.
883. Herman nennt sich ein Formschneider, welcher in der früh-eren Zeit des 16. Jahrhunderts zu Basel oder inStrassburg gelebt haben dürfte. Das eine der ver-bundenen // // könnte seinen Zunamen andeuten,wenn diess nicht allenfalls Herman ist, so dass derHERMW.,IffJ< von Papillon und Füssli erwähnte Hugo Herman ein-treten könnte. Es wäre aber auch möglich, dass sich unter dem Mono-gramme der Zeichner versteckt habe, wir möchten aber in diesem
20*