Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
304
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304 HE. Nr. 7S1.

links stehenden Ruinen mit dem viereckigen Thnrme abzeichnet. Linksauf der Terrasse bemerkt man zwei Männer. Ohne Zeichen.

12) Der grosse runde Thurm. Er steht in der Mitte auf einemHügel, und rechts schliessen sich einige Gebäude an. Im Grunde linksund rechts bemerkt man ebenfalls Gebäude. Vom Thurme schaut einMann herab. Ohne Zeichen.

Die späteren Abdrücke haben die Adresse von P. Schenk.

13) Die Ruine mit der grossen Scharte. Links bemerkt man dieRuine eines Gebäudes mit grossem Thore und einem Fenster darüber,in dessen Nähe die Mauer eine weite Oeffnung hat. Hinter dieserRuine /eigen sich verfallene Mauern, und rechts im Grunde steht einviereckiger Thurm. Im Vorgrunde rechts breitet sich ein beschatteterHügel aus. Ohne Zeichen.

14) Die zwei Männer vor dem Thore der Ruine. Links breitensich die Ruinen eines grossen Gebäudes aus, und vor dem in Mittederselben eingebauten Hause geht ein Mann mit spitziger Mütze.Durch eine Mauer vor den Ruinen führt ein grosses Thor, nebenwelchem ein Mann auf dem Steine sitzt, und zu einem anderen spricht.Den Vorgrund rechts bilden zwei grosse beschattete Steine. Ohne Zeichen.

lü) Die Treppe. Links steht ein viereckiger Thurm, an welchensich ein mächtiger runder Thurm mit zwei Eingängen schliesst. Diesehoch gelegenen Thttrme sind von einer Mauer umgeben, in welcherder Eingang in das untere Geschoss des runden Thurmes neben dersteinernen Treppe sich befindet. Links vorn bemerkt man zwei Männermit runden Hüten, und im Grunde rechts erhebt sich ein anderesgrosses Gebäude. Ohne Zeichen.

Iß) Der Mann mit dem Bündel. Links sieht man ein grosses Thor,an welches sich ein Haus und die Ruine eines viereckigen Thurmesmit vorplanktcm Eingänge schliessen. Durch das grosse Tbor lallt derRlick auf Ruinen von Gebäuden. In der Mitte des "Vorgrundes schreitetein Mann gegen den Beschauer heran, welcher den Bündel am Stockeüber der Achsel trägt. Ohne Zeichen.

861. Eugen Hess, Genremaler, der Sohn des berühmten Peter vonr_n Hess, wurde 1824 zu München geboren, und entwickelteq,J\ schon in frühen Jahren ein entschiedenes Talent. Seine' oHöJ Gemälde gehören dem höheren Genre an, und schilderntheils die vornehme Jagdlust des Iß. und 17. Jahrhun-derts, doch auch mit so vielen Episoden, welche den Bildern einen ro-mantischen Anstrich verleiben. Er führt in das alte Herrenhaus , indie Vorrathshallc der Klöster, in die altdeutsche Kammer zu fröhlichenGesellschaften u. s. w. Hess behauptet als Jagden- und Thicrmalereine eigentümliche Stelle. F. Ilanl'stängol lithographirtc den erstenUnterricht im Waidwerk 1881, gr. fol.

Dann findet man von ihm anch schöne radirte Blätter. Jenes mitdem gegebenen Zeichen stellt einen Rehkopf mit Gewichten vor. Bisan die Brust gesehen, ist er nach links gerichtet, und rechts untenist das Zeichen. H. 3 Z. 6 L. Br. 2 Z. «'/„ L.

Ein anderes Blatt, aber mit dem Namen bezeichnet, enthält eineJagdscone. Nach links hin geht ein Klopfer mit dein Fuchs über demStocke auf dem Rücken, und ihm folgen andere mit Wild beladen«Treiber. Links unten im schmalen Rande: Eugen Hess IHM. Höheder Platte 3 Z. 9 L. Breite 5 Z. 6 L.

Ein drittes, sehr schönes Blatt stellt eine Bewiithung der Jägerim altdeutschen Costümc vor. Links erhebt sich ein Theil des Schlosses,und auf dem Platze liegt ein Hirsch. Hinter den Jägern steht derPage mit einem Humpen auf dem Teller, während der nach rechts