Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
278
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278 HCB. Nr. 77S.

20) Der Soldat mit der Lanze vom Rücken gesehen, links ein Baum.Oben rechts ist das Monogramm. H. 1 Z. S L. Br. ll 1 /« L.

21) Der Fähndrich, der Tambour und der Pfeifer. Oben gegen linksbemerkt man das Zeichen, und rechts die Jahrzahl 1526. II. 2 Z. 8 L.Br. 1 Z. 5 L.

Dieses Blatt ist Copie nach H. S. Beham ohne die Aufschrift:Wo nun hinaus etc.

22) Ein junger nackter Mann zu Pferd mit der Keule kämpfend,anscheinlich nach einem antiken Vorbilde. Links unten ist das etwasabweichende Zeichen. Kleines Kund.

23) Ein geflügelter Genius auf zwei phantastischen, sich zum Ringewindenden Fischen , wie er ihre Schnauzen erfasst. Links unten dasZeichen. H. 11 L. Br. 1 Z. 11 L.

24) Ein auf der Erde liegendes Kind mit erhobenen Füssen voreiner Vase, aus welcher Laubwerk hervorkommt. Es hält mit derlinken Hand einen Hund, welcher die Pfoten auf seinen Leib legt. Inder Mitte unten ist das Zeichen. Rund, Durchmesser 2 Z.

28) Ein Mann, dessen Schenkel In Delphine ausgehen, welche ermit beiden Händen erfasst. Rechts nach oben bemerkt man das Zeichen.H. 11 L. Br. 2 Z. 1 L.

26) Landschaft, rechts mit einer hohen Tanne, deren Gipfel inden oberen Plattenrand reicht. In Mitte des Grundes erhebt sich einhoher Berg, an dessen Fuss zwei alterthümliche Gebäude stehen. Zudem grösseren Schlosse führt eine hölzerne Brücke über den Fluss,welcher seinen Lauf gegen die Mitte des Vorgrundes nimmt. Anf derBrücke steht ein Landsknecht mit der Lanze, und links oben ist dasMonogramm. H. 8 Z. 3 L. Br. 4 Z. 8 L.

Diese Landschaft ist in Stahl radirt, wie jene bei Bartsch No. 97.

27) Bildniss des Kaisers Carl V. , Büste in Profil nach rechts.Unten im Rande: CAROLVS CAESAR, oben links das Zeichen.H. 1 Z. 6 L. mit dem Rande. Br. 1 Z.

Dieses Blatt ist sehr selten.

28) Der türkische Sultan, Brustbild in Profil nach rechts, wo dasZeichen zu bemerken ist. Unten im Rande: tvecorv caesar. Höhe1 Z. 6 L. Br. 1 Z. 1 L.

29) Das Bildniss des Königs Christian III. von Dänemark in halberFigur, fast von vorn, nur ein wenig nach rechts gewendet. Den Grundbildet eine Arkade mit II Wappen und Genien. Unten steht: Chrislier-nus. z. Danorum. Rex Svelie. Nomegie *e. H. 9 Z. 8 L. Br. 8 Z. 1 L.

Dieses schöne, unbezeichnete Bildniss ist radirt, und wird vonBartsch IX. p. 23Ü beschrieben. Man erklärte es zu seiner Zeit irrigals Arbeit des Hans Sobald Lautensack. Andere schrieben es demVirgil Solis zu, viel eher gehört aber diese Radirung dem J. Binck an,welcher auch ein paar Landschaften in Stahl radirt hat. Das Bildnissdes Königs Christian II. hat Binck 1828 gestochen, ebenfalls untereiner Arkade mit drei Wappenschilden, B. No. 91.

30) Joachim Hoecster, Brustbild von vorn mit bedecktem Haupte.Links in halber Höhe steht das Zeichen mit fö.52, rechts H. X. C.Unten im Rando stehen vier lateinische Verse in Capitalen: Qvos

Cernis Vvltvs Scvlpsü Germanus Apelles -----------. H. 3 Z. 7 L.,

mit der Schrift 4 Z. 9 L. Br. 4 Z.